Lufthansa-Jet in Star-Alliance-Bemalung: Abflug.

London, Los Angeles, Zürich, BrüsselStar Alliance möchte aus Frankfurt wegziehen

Seit 20 Jahren hat das Airline-Bündnis seinen Sitz in Frankfurt. Jetzt prüft die Star Alliance einen Umzug nach London. Auch andere Städte sind im Gespräch.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

26 Fluggesellschaften aus aller Welt sind Mitglieder der Star Alliance. Ihren Sitz hat die Luftfahrtallianz in Frankfurt, wo auch Gründungsmitglied Lufthansa zu Hause ist. Dort findet die Vernetzung zwischen den Airlines statt.

Noch rund 40 Mitarbeitende halten die Allianz zusammen, indem sie Datenbanken erstellen, Produkte harmonisieren, sich um die Qualitätssicherung kümmern und neue Projekte entwickeln zu Themen wie Biometrie. Doch nach 20 Jahren erwägt die Star Alliance nun den Abschied aus Frankfurt. Wie zuerst das Magazin Spiegel berichtete, prüft die Allianz einen Umzug nach London.

Los Angeles, Zürich, Brüssel

Die Umzugsgelüste nach Großbritannien bestehen, obwohl es viele Firmen aufgrund des Brexit gerade in die Gegenrichtung in die EU zieht. Welches die Argumente für die englische Hauptstadt sind, wird nicht umgehend klar. Eine Anfrage ließ die Star Alliance bis zum Erscheinen dieses Artikels unbeantwortet.

Wie aeroTELEGRAPH aus informierten Kreisen erfuhr, sollen mittlerweile auch andere Standorte als potenzieller neuer Sitz der prestigeträchtigen Star Alliance im Rennen sein. Namen, die genannt werden, sind Los Angeles, Zürich und Brüssel. Während in der Schweiz und Belgien die Allianz-Mitglieder und Lufthansa-Töchter Swiss und Brussels Airlines sitzen, betreibt in Los Angeles United Airlines zumindest ein Drehkreuz. Dagegen ist in London und ganz Großbritannien keine einzige Airline der Allianz zuhause.

Zerrüttetes Verhältnis

Bei Star Alliance am Airport Center 1  in Frankfurt soll derweil das Verhältnis zwischen Chef Jeffrey Goh und der Belegschaft zerrüttet sein, wie aeroTELEGRAPH aus Mitarbeiterkreisen erfuhr. Der Manager soll demnach den Plan für einen Umzug nach London den Chefs der Mitgliedsairlines präsentiert haben, ohne zuvor seine eigenen Angestellten darüber zu informieren.

Mehr zum Thema

Flugbegleiter der 28 Mitglieder: Star Alliance feiert 20 Jahre.

Star Alliance passt die Strategie an

Neue Oneworld-Partner: Japan Air Commuter und Hokkaido Air System

Neue Oneworld-Partner: Japan Air Commuter und Hokkaido Air System

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies