Leitwerk eines Airbus A340 von South African Airways: 2021 will die Fluggesellschaft wieder Gewinn machen.

AngebotUmstrittener Investor will South African Airways

Die Nationalairline Südafrikas plagen hohe Schulden. Ein Investor will die tilgen - im Gegenzug für die Mehrheit an South African Airways.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sieben magere Jahre: Seit 2012 verlor South African Airways insgesamt 23 Milliarden Rand oder umgerechnet 1,4 Milliarden Euro, wie Africa Check nachgerechnet hat. Doch der neue Chef Vuyani Jarana sieht auf dem Weg zur finanziellen Gesundung stetige Fortschritte und will 2021 wieder schwarze Zahlen schreiben.

Nach wie vor plagen die Nationalairline Südafrikas aber hohe Schulden. Sie kann deshalb nur dank Unterstützung durch den Staat überleben. Da wollen nun zwei Investoren einhaken. Die südafrikanische Firma Fly Modern Ark - angeblich zusammen mit dem amerikanischen Finanzhaus Cerberus Capital Management - hat der Führung von South African Airways einen Kredit von 21 Milliarden Rand angeboten. Das Geld würde reichen, um die Verluste der kommenden drei Jahre zu decken.

Prozess wegen Steuerbetrug

Im Gegenzug will Fly Modern Ark 51 Prozent von South African Airways übernehmen. Die Regierung als Alleinaktionärin hat das Begehren aber bereits abgelehnt. Man bekommen viele solcher Angebote, erklärte ein Sprecher des Ministeriums für öffentliche Unternehmen der Zeitung City Press. Man wolle aber zuerst eine Stabilisierung der Fluggesellschaft erreichen, bevor man sich mit einem Verkauf beschäftige. Erst dann könne man den vollen Wert der Beteiligung realisieren.

Die Ablehnung liegt wohl aber auch am Mann, der hinter Fly Mordern Ark steht - Theunis Crous. Er hat keinen untadeligen Ruf in Südafrika. Er wird im Zusammenhang mit seiner ehemaligen Baufirma Ho Hup Corporation des Steuerbetruges beschuldigt. Ein Gericht soll sich ab dem 1. Februar wieder mit dem Fall befassen.

Diverse Angebote für Airlines

Das hinderte Crous nicht daran, bereits für South African Express Airways ein Angebot abzugeben. Zudem will er Aktionär und Zubringer für Air Zimbabwe werden. Seine Fly Mordern Ark hat sich nach eigenen Angaben auf Leasing und Verkauf von Boeing- und Bombardier-Flugzeugen spezialisiert.

Mehr zum Thema

Leitwerk eines Airbus A340 von South African Airways: Der steigende Kerosinpreis setzt der Airline zusätzlich zu.

South African Airways rechnet ab 2021 mit Gewinn

Flugzeug von Air Zimbabwe (hier im Jahr 2013): Gehen 25 Prozent der Anteile nach Südafrika?

Südafrikaner bieten Einstieg bei Air Zimbabwe an

Airbus A320 von South African Airways: bisher nur als Ceo-Version in der SAA-Flotte.

Südafrika nimmt neuen Anlauf für Privatisierung von South African Airways

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg