Jet von SA Express: Darf wieder fliegen.

SüdafrikaSA Express fliegt wieder, braucht aber Geld

Im Mai musst die südafrikanische Regionalfluglinie den Betrieb einstellen. Seit Ende August hebt sie nun wieder ab. Dennoch steht SA Express vor großen Problemen.

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Luftfahrt

Am 24. Mai groundete Südafrikas Luftfahrtbehörde aufgrund von Sicherheitsbedenken die Regionalairline SA Express. Ende Juli erhielt die Fluggesellschaft jedoch wieder ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC) sowie Genehmigungen für die Wartung. Etliche Flugzeuge verfügen mittlerweile auch wieder über Lufttüchtigkeitszeugnisse.

So hat SA Express in der vierten August-Woche den Betrieb aufgenommen. Die Fluglinie bietet nun Stück für Stück wieder Verbindungen ab Johannesburg an. Dennoch hat die neue Interims-Chefin Siza Mzimela noch viele Probleme zu lösen. Vor einer Parlamentskommission sagte Mzimela laut der African News Agency, dass SA Express nicht nur schlecht geführt gewesen sei, sondern es zu einem gewissen Maße auch Korruption gegeben habe.

Unter Korruption gelitten

Gemäß der Nachrichtengruppe Eyewitness News erklärte Mzimela auch, dass die Fluglinie nun dringend finanzielle Mittel in Höhe von 1,74 Milliarden Rand (98 Millionen Euro) benötigt. Außerdem sei das Managment angewiesen, bestehende Verträge daraufhin zu überprüfen, ob sie für SA Express finanziell fortführbar seien. Die Flotte der Airline besteht aus 22 Fliegern, zehn Bombardier CRJ200, zwei CRJ700 und zehn De Havilland Canada Dash 8.

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