Ryanair-Spiegelbild: Wie verteilt die Airline ihre Jets in Deutschland?

Hahn und Co. noch nicht gerettetRyanair will deutsche Flughäfen bei Kosten drücken

Obwohl die Pilotengewerkschaft einlenkte, nimmt der Billigflieger die angedrohten Schließungen deutscher Basen noch nicht zurück. Ryanair fordert weitere Zugeständnisse.

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Am 20. Juli stimmten die deutschen Ryanair-Piloten mehrheitlich gegen einen Krisen-Tarifvertrag, den die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit mit dem Billigflieger ausgehandelt hatte. Noch am gleichen Abend drohte die irische Fluggesellschaft mit Massenentlassungen und der Schließung von Basen. Am nächsten Tag wurde sie konkret.

Ryanair kündigte an, den Standort am Flughafen Hahn zu schließen und eventuell auch die Basen in Weeze und Berlin-Tegel dicht zu machen. Für Frankfurt, Berlin-Schönefeld und Köln plante die Airline Entlassungen. Am Montag (27. Juli) gab die Vereinigung Cockpit dann nach und stimmte dem ausgehandelten Vertrag samt Gehaltskürzungen bis 2024 doch zu.

Ryanair verhandelt mit Verdi und Flughäfen

Die Gewerkschafter erklärten, man zähle darauf, dass nun alle Arbeitsplätze von Piloten in Deutschland erhalten bleiben würden. Doch gerettet sind die bedrohten Basen nach dem Einlenken der Piloten noch nicht. Dies erklärt Ryanair auf Anfrage von aeroTELEGRAPH.

Ein Sprecherin des Billigfliegers sagt, man befinde sich «immer noch in Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi für die Kabinencrews und mit den deutschen Flughäfen über die Festlegung von Kostensenkungen». Eine Entscheidung über die Verteilung von Flugzeugen auf deutsche Basen für den Winter 2020 werde man in Kürze fällen.

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