Ryanair: Plus 6,3 Prozent.

Böse WorteRyanair-Chef disst Wizz Air und Easjyet

Ryanair-Chef Michael O'Leary ist bekannt für seine scharfe Zunge. Jetzt bekamen Wizz Air und Easyjet ihr Fett weg.

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Ryanair habe es mit einem «starken Konkurrenten» zu tun, sprach die Zeitung Corriere della Sera dieser Tage Ryanair-Chef Michael O'Leary auf Wizz Air an. Der Ire antwortete umgehend: «Wizz? Wer?» Die ungarische Billigairline könne kein Hauptkonkurrent sein. «Sie sind so klein!» Schließlich befördere Ryanair mehr als vier Mal so viele Reisende.

Wizz Air bewege sich zudem in Osteuropa und expandiere ein wenig westlich des Kontinents, so O'Leary. Vor allem würden die Ungarn aber in Ländern Dubai, Kasachstan, Aserbaidschan ausbauen. «Kurz gesagt, sie suchen nach Märkten, auf denen sie nicht mit Ryanair konkurrieren müssen, denn dort, wo sie mit uns konkurrieren sind sie gezwungen, das Angebot zu reduzieren, weil sie nicht besser als unsere Tarife sein können.»

O'Leary glaubt an Fusionen unter Billigairlines

Auch vor Easyjet fürchtet sich O'Leary nicht, und deckt die orange Billigairline ebenfalls mit Spott und Häme ein.  Sie sei «Geschichte». «Das Unternehmen wächst nicht mehr, es hat die Auslieferung der meisten bestellten Flugzeuge storniert. Ihr Geschäftsmodell ist jetzt in Schwierigkeiten, weil sie auf einigen wenigen Flughäfen wie London-Gatwick, Paris, der Schweiz und Malpensa stark sind: Sie wollen auf Flughäfen mit wenigen freien Zeitnischen bleiben, um nicht mit anderen Billigfluglinien konkurrieren zu müssen.»

Und dann macht der Ryanair-Chef noch eine Prognose. Er denke, dass es «in den nächsten fünf Jahren unvermeidlich» sei, dass es zu Fusionen oder Übernahmen unter Billigfluggesellschaften kommen wird. Dieser Tage war bekannt geworden, dass Wizz Air ein Übernahmeangebot für Easyjet lanciert hatte. Doch die Briten lehnten an und die Ungarn verloren das Interesse.

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