Mittlerweile gehören acht Dreamliner zur Flotte, mit denen Riyadh Air ihr Streckennetz stark ausgebaut hat. Im Juni kamen Jeddah, Dubai und Kairo hinzu, im Sommer folgten Madrid, Málaga und Manchester. Ab Ende Juli expandierte die Airline Richtung Asien und nahm Kuala Lumpur, Mumbai, Dhaka, Islamabad, Lahore, Bangkok und Manila ins Streckennetz auf. Der Plan sieht vor, bis 2030 mehr als 100 Ziele weltweit anzufliegen.
Riyadh Air fliegt ihre Boeing 787-Flotte aus
Der King Khalid International Airport in Riyadh bleibt mindestens bis zum 17. Oktober geschlossen. Riyadh Air hat ihre Flotte deshalb aus der Hauptstadt abgezogen. Die Dreamliner stehen derzeit in Al-Ula (HZ-RXAA, HZ-RXAG), Medina (HZ-RXAC), Lahore (HZ-RXAE) und Jeddah (HZ-RXAB, HZ-RXAD, HZ-RXAF, HZ-RXX), wie zuerst das Portal PYOK berichtete.
Riyadh Air streicht Flüge
Sicher sind die Flugzeuge damit nur bedingt. Die Huthi nehmen lediglich Mekka und Medina von ihren Angriffen aus. Al-Ula liegt zwar weit von Jemen entfernt, aber noch in Reichweite der Raketen. Auch Jeddah, wo vier Boeing 787 stehen, gilt als mögliches Ziel. Wirklich geschützt ist nur der Dreamliner im pakistanischen Lahore.
Riyadh Air listet auf ihrer Website die gestrichenen Flüge Tag für Tag auf. Am Mittwoch (14. Oktober) fallen 28 Flüge aus, am Donnerstag (15. Oktober) 29 und am Freitag (16. Oktober) 12. Für Samstag (17. Oktober) ist bisher eine Verbindung von Kairo nach Riyadh gestrichen.
Airline bietet Umbuchungen
Die Angaben sind vorläufig, weitere Streichungen dürften folgen. Passagiere mit Buchungen bis zum 24. Oktober können einmal kostenlos auf einen anderen Riyadh-Air-Flug umbuchen, wenn dieser innerhalb von 21 Tagen nach dem ursprünglichen Reisedatum liegt und Ziel und Kabinenklasse gleich bleiben.
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