Airbus A350 von Qatar Airways: Die Airline plant eine neue Business Class.

Billiger als EtihadQatar bringt Doppelbett in Business

Die Golfairline will Emirates und Etihad übertrumpfen. Qatar Airways baut ein Doppelbett in ihre Flieger – zum Businesstarif.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Golfairlines bekämpfen nicht nur europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France oder British Airways. Sie werden sich zunehmend auch gegenseitig zur Konkurrenz. Etihad lancierte mit The Residence eine Art First Class Plus. Passagiere bekommen in der Mini-Suite des Airbus A380 ein eigenes kleines Schlafzimmer mit eigener Toilette, Dusche und Privatservice von einem Butler. Emirates profiliert sich mit Spitzenweinen, Kaviar und Duschen in ihrer First Class. Nun will Qatar Airways die beiden anderen Anbieter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übertrumpfen und so mehr gut zahlende Passagiere auf das eigene Streckennetz locken.

Die Golfairline aus Katar lanciert ab 2016 eine überarbeitete Businessclass. «Es wird ein in unserer Branche unerreichtes Produkt. Und wenn man so ein Produkt einführt, dann braucht man keine First Class mehr», sagte Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker bei der Vorstellung des ersten A350 in Doha. Kernstück ist eine Art Kopie von The Residence. Qatar Airways baut in ihre Flugzeuge ein Doppelbett ein.

Qatar will Messlatte in der Branche höher legen

Einen Butler wird es bei Qatar aber nicht geben. Die Fluggesellschaft will anders bei den Reisenden punkten: «Wir werden ein Doppelbett anbieten – zum Business-Tarif», so Al Baker. Der neue Sitz wird speziell für Qatar entwickelt. Die Golfairline wird das Coypright darauf besitzen. Man werde damit die Messlatte in der Branche noch einmal höher legen, so Al Baker.

Qatar entscheid sich als eine von wenigen Fluggesellschaften schon früh, nur noch auf zwei Klassen zu setzen. Außer in den Airbus A380 führt sie nur noch eine Economy- und eine Businessklasse. Die Nachfrage nach First-Tickets sei ganz einfach zu gering, so die Begründung für den Entscheid im letzten Jahr. Im Schnitt habe man 40 Prozent der Sitze verkauft.

Mehr zum Thema

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Vereinigte Arabische Emirate und Ägypten schaffen Spielraum für mehr Flüge

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Erstmals mehr als 1000 Flugzeuge im Register der Vereinigten Arabischen Emirate

Raktenenwarnung: Führte zur Schließungd es Luftraums

Vereinigte Arabische Emirate mussten ihren Luftraum vollständig schließen

Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.

Raketen, Drohnen und Apaches: Wie die Emirate ihren Himmel verteidigen

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack