Emirates als größte Fluggesellschaft des Landes will eigentlich bis zum 29. März wieder alle Flüge durchführen. Wie weit der Weg dahin noch ist, zeigte sich in den vergangenen Tagen. Am Montag (16. März) traf eine iranische Drohne ein Treibstofflager beim Flughafen Dubai International. Und das Drehkreuz musste seinen Betrieb vorübergehend einstellen.
In der Nacht auf Dienstag (17. März) mussten die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate den gesamten Luftraum für rund eine Stunde sperren. Das sei eine «außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahme, um angesichts der sich rasch verändernden Sicherheitslage in der Region die Sicherheit der Flüge und der Besatzungen zu gewährleisten», so die Luftfahrtbehörde General Civil Aviation Authority GCAA. Das ist ungewöhnlich, sonst waren meistens nur einzelne Flughäfen betroffen, was mitunter ein Ausweichen möglich machte.
«Umfassende Bewertung der Sicherheits- und Betriebsrisiken»
Die Einwohnerinnen und Einwohner der Emirate wurden gewarnt, dass die Luftabwehrsysteme «derzeit mit einer Raketenbedrohung konfrontiert» seien. Inzwischen ist der Luftraum wieder geöffnet. Die Schließung sei «nach einer umfassenden Bewertung der Sicherheits- und Betriebsrisiken sowie in enger Abstimmung mit den zuständigen nationalen und internationalen Behörden getroffen worden».