Airbus A320 von PIA: Zwölf neue Flugzeuge bis 2023.

Pakistan International AirlinesPIA bekommt nach Entlassungswelle neue Flieger

Pakistans Nationalairline soll wieder auf eigenen Beinen stehen. Nachdem die Fluglinie ihr Personal drastisch gekürzt hat, sicherte die Regierung einen Flottenausbau zu.

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Die Sanierung von PIA Pakistan International Airlines ist zur Regierungsangelegenheit an höchster Stelle geworden. Das Land, welches selber auf Finanzhilfen angewiesen ist, muss seine kriselnde Nationalfluglinie mit Hilfsgeldern unterstützen. Nun stimmte Premierminister Imran Khan vergangene Woche (27. August) einem Flottenausbau zu.

Auf einem Treffen legte PIA-Chef Muhammad Arshad Malik Regierungsvertretern den künftigen Geschäftsplan vor, berichten lokale Medien. Dieser sehe unter anderem den Kauf von zwölf neuen Flugzeugen bis zum Jahr 2023 vor. Im nächsten Jahr sollen demnach bereits vier neue Flieger eingeflottet werden. Das Finanzministerium wurde vom Premierminister beauftragt, mit PIA die Anschaffung der Maschinen zu planen.

1000 Mitarbeiter entlassen

Um welche Flugzeugtypen es sich handeln wird, ist bislang aber noch unklar. Laut Malik soll es um «mittelgroße Flugzeuge» gehen, die auf Inlands- und Regionalrouten zum Einsatz kommen sollen. Aktuell besitzt PIA etwas mehr als 30 Flugzeuge. Auf Kurz- und Mittelstrecken kommen bisher elf Airbus A320 zum Einsatz, als Regionalflieger befindet sich ein Mix aus neun Turbopropflieger vom Typ ATR 42 und ATR 72 in der Flotte.

Um Kosten zu sparen, setzt PIA bei der Belegschaft auf eine drastische Verschlankung. Die Fluglinie bestätigte bei dem Treffen, fast 1000 «überzählige Mitarbeiter» entlassen zu haben, wie lokale Medien weiter berichten. Laut der Fluggesellschaft sollen die Einnahmen die operativen Kosten im ersten Quartal bereits übertroffen haben.

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