Flieger von Monarch Airlines über Gibraltar: Die Flüge werden weiterhin durchgeführt.

Vorläufig gerettetMonarch kauft sich zwölf Tage Zeit

Die Aktionäre geben Monarch Airlines nochmals frisches Geld. Darum kann die Fluglinie vorerst weiterfliegen. Die Behörden wollen innerhalb von zwölf Tagen klare Belege für die Finanzkraft.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Um 23.59 Uhr wäre die Air Travel Organiser’s Licence ATOL von Monarch Airlines abgelaufen. Die Genehmigung ist notwendig, damit die britische Fluggesellschaft pauschale Urlaubsangebote verkaufen kann. Am Freitag (30. September) um 21:15 Uhr kam dann die Entwarnung. Man habe die Gespräche mit der Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority CAA erfolgreich abgeschlossen, so Monarch in einer Pressemitteilung.

Das war nicht das einzige, was Monarch mitteilte. Man habe auch von den Aktionären «bedeutende weitere Mittel» erhalten. Vermutet wird, dass neben den bisherigen Anteilseignern auch die chinesische HNA Group Geld eingeschossen hat. In Kürze werde man zudem eine große Investition bekannt geben. Es werde die größte in der 48-jährigen Firmengeschichte, so das Unternehmen weiter.

Gerüchte über Grounding

Vor einer Woche waren Gerüchte über ein bevorstehendes Grounding von Monarch aufgekommen. Die Civil Aviation Authority hatte bereits Vorkehrungen getroffen, um allfällig gestrandete Passagiere nach Großbritannien zurück fliegen zu können. Die Behörde hatte Zweifel an der Finanzkraft der Fluglinie.

Auch wenn Monarch nun frisches Geld bekommen hat; ganz aus dem Schneider ist die Fluggesellschaft noch nicht. Denn sie hat nun gemäß Civil Aviation Authority zwölf Tage Zeit um ihre finanzielle Stärke endgültig klar darzulegen. Erst dann bekommt Monarch ein unbefristetes ATOL.

Von Billigairlines bedrängt

Monarch war Anfang des Jahrzehnts wegen der Konkurrenz durch die Billigflieger in eine Krise geraten. Daraufhin änderte die Fluglinie ihre Strategie und gab das Charter- und Langstreckengeschäft auf. Die Schweizer Gründerfamilie Mantegazza stieg aus und verkaufte 90 Prozent des Kapitals an die Finanzfirma Greybull Capital. Der Rest liegt bei der Pensionskasse von Monarch.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin