Airbus A340 von Edelweiss: Aktuell regelmäßig in Pristina zu sehen.

EdelweissMit dem Airbus A340 nach Pristina

Weil die Nachfrage so groß ist, setzt der Schweizer Ferienflieger auf Flügen in den Kosovo statt Airbus A320 auch A340 ein.

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Langstreckenflugzeuge sind am Pristina International Airport so selten wie Schnee in der Sahara. Von der Hauptstadt des Kosovo kann man nämlich nonstop nur zu Zielen in Europa und in der Türkei fliegen. In diesem Sommer aber erblickt man regelmäßig einen Airbus A340 zwischen all den Kurz- und Mittelstreckenfliegern.

Der Jet mit einer Reichweite von 12'400 Kilometer kommt aber nicht aus der Ferne. An fünf Samstagen setzt Edelweiss Air ihn auf dem Flug zwischen Zürich und Pristina ein. «Grund dafür ist die Nachfrage unserer Veranstalterpartner nach Zusatzkapazität in den Sommerferien», erklärt ein Sprecher der Schweizer Fluglinie. Mit dem Einsatz eines A340 habe man fast so viel Kapazität wie wenn man zwei A320 einsetzen würde.

Auch nach Palma

Mit dem A340 auf kurzen Strecken - das macht Edelweiss nicht nur bei den Flügen nach Pristina. «Im Frühjahr sind wir einige Male mit dem A340 nach Palma de Mallorca geflogen. 2019 werden wir es sogar von Mai bis September ein Mal pro Woche tun», so der Sprecher. Zudem fliegt die Lufthansa-Tochter im Herbst 2018 unter anderem mit einem Airbus A340 nach Antalya und Hurghada. «Auch hier bedienen wir Zusatznachfrage der Veranstalter in der Urlaubszeit».

Großraumjets auf kürzeren Strecken sind zwar ungewöhnlich, aber es kann vorkommen, dass Airlines sie einsetzen. Nach dem Ende von Air Berlin flog beispielsweise Lufthansa vergangenes Jahr fast zwei Monate lang mit einer Boeing 747 zwischen Frankfurt und Berlin. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden setzte Anfang dieses Jahres Eurowings zwischen Düsseldorf und Köln und Palma Boeing 767 und Airbus A330 ein.

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