Fischer schob die Schuld für die Startschwierigkeiten seiner Fischer Air anderen zu, die ihm nicht wohlgesonnen sind. Aber nun drohen ihm auch weitere rechtliche Probleme, sollte er mit seiner Airline wie geplant starten. Zumindest lassen sich so Aussagen von Der-Tour-Chef Christoph Debus gegenüber der Zeitung Bild deuten.
Der Touristik hat Marke im Jahr 2020 gekauft
Grundsätzlich sieht Debus neue Anbieter im Luftverkehr positiv. «Wettbewerb ist immer gut. Gerade auch im Flugbereich», sagt er. Doch im konkreten Fall zieht er eine klare Grenze. Der Name der früheren Gruppe von Fischer habe Der Touristik 2020 gekauft. «Die rechtliche Lage ist für uns eindeutig», so Debus. Auch im Markenregister ist klar festgehalten, dass Fischer Air dem deutschen Reisekonzern gehört.
An ein Abheben glaubt Debus deshalb nicht. Und inzwischen ist auch die Webseite von Fischer Air nicht mehr erreichbar.