Boeing 757 von Condor, noch in der alten Lackierung: Ver­schnauf­pau­se für den Ferienflieger.

ZubringerflügeLufthansa und Condor vereinbaren Waffenstillstand

Die beiden Fluggesellschaften haben ihren Vertrag über Zubringerflüge um ein Jahr verlängert. Frieden haben Lufthansa und Condor damit aber nicht geschlossen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Noch 21 Tage läuft der Vertrag mit Lufthansa über Zubringerflüge. Dann wäre er ausgelaufen. Denn die deutsche Fluggesellschaft hat ihn Ende letzten Jahres gekündigt. Für Condor ist das ein Problem. Denn über die Zusammenarbeit mit Lufthansa konnte sie genug Passagiere für ihre  Langstreckenflüge finden.

Gegen die Kündigung des seit vielen Jahren laufenden Vertrages klagte Condor. Und das deutsche Kartellamt erklärte im März: «Wir sind nach vorläufiger Prüfung der Auffassung, dass die Kündigung einen Missbrauch von Marktmacht darstellt». Jetzt haben Condor und Lufthansa vereinbart, ihren Vertrag um ein Jahr zu verlängern.

Entlastung für Condor

Bis zum 10. Mai 2022 werden Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines weiterhin als Zubringer von Condor dienen. Das heißt aber nicht, dass die beiden Streitenden Frieden geschlossen haben. Es ist nur ein Waffenstillstand.

«Diese verbindliche Vereinbarung von Lufthansa und Condor im Sinne einer konstruktiven Partnerschaft gilt für die erwartete Dauer des Hauptsacheverfahrens beim Bundeskartellamt und schafft damit für Kunden und Partner Sicherheit», teilen sie gemeinsam mit. Entlastend ist es vor allem auch für Condor. Der Ferienflieger sucht derzeit frisches Geld, um weiterfliegen zu können.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Condor: Jetzt kann der Ferienflieger die Zukunft planen.

Condor braucht nochmals Hilfe

Boeing 767 von Condor: Medizinischer Notfall endete tragisch.

Lufthansa fliegt künftig doch nicht mehr für Condor

Flugbegleiterin von Condor und Passagier: Weiterhin Zubringerflüge mit Lufthansa?

Kartellamt schlägt sich auf die Seite von Condor

ticker-lufthansa

Lufthansa Technik versorgt Uzbekistan Airways bis 2035 mit Ersatzteilen

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies