Airbus A350 von Lufthansa: Die USA machen der Airline Probleme.

Weniger UmsteigeverkehrLufthansa hat ein Nordamerika-Problem

Ein sehr wichtiger Markt macht der deutschen Fluggesellschaft Probleme. Kundinnen und Kunden von Lufthansa Richtung Nordamerika dagegen profitieren von günstigeren Economy-Tickets.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Nordamerika ist für die Lufthansa-Gruppe wie für die meisten großen Fluggesellschaften ein enorm wichtiger Markt. Nicht nur, weil Europäerinnen und Europäer dort Urlaub machen. Sondern auch, weil umgekehrt viele Menschen von jenseits des Atlantiks nach Europa fliegen. Oft mit Lufthansa. Mit einem Umstieg in Frankfurt oder München fliegen sie dann weiter an andere beliebte Ferienziele.

Doch ausgerechnet in diesem wichtigen Segment läuft es für Lufthansa gerade überhaupt nicht gut, wie Finanzchef Jörg Beißel dieser Tage bei einem Mediengespräch erklärte. «In der Economy Class bekommen wir die Sitze nur mit großen Preisabschlägen voll», sagte er.

Umsteigeverkehr fällt weg

Der Grund ist die gestiegene Konkurrenz - aber nicht nur auf Strecken nach Deutschland. Vermehrt fliegen Fluggesellschaften aus den USA auch Ziele in Griechenland, Italien oder Spanien selbst nonstop an, zu denen Reisende sonst via Frankfurt oder München geflogen wären. Und das wirkt sich schließlich auch noch auf den Kontinentalverkehr aus, wenn für die Gruppe wichtiger Umsteigeverkehr wegfällt.

Auch andere Airlines der Gruppe merken, dass die Margen auf Flügen über den Atlantik leiden. Bei Swiss etwa führt das zu einem scheinbaren Paradoxon: Unter den fünf beliebtesten Zielen des Sommers 2024 sind vier in Nordamerika: Boston, Los Angeles, New York und Miami. Nur Bangkok schafft es aus dem Rest der Welt noch dazu.

Swiss-Flüge «sehr, sehr voll»

«Unsere Flüge sind sehr, sehr voll», sagt denn auch Kommerzchefin Heike Birlenbach. Aber man sehe auch insgesamt hohe Kapazitätssteigerungen über den Nordatlantik. Das zeigt sich auch bei Swiss vor allem in den Durchschnittserlösen der Economy Class.

Ein bisschen besser als bei der deutschen Schwesterairline läuft es dennoch. Denn: Die Schweizer fliegen hauptsächlich so genannte Primärziele an, erklärt Birlenbach. Also Ziele, an die viele Leute in die Ferien fliegen - oder aus geschäftlichen Gründen. Lufthansa hingegen fliegt in den USA auch sekundäre Ziele an. Und gerade bei diesen läuft es weniger gut.

Mehr zum Thema

Jet von Lufthansa: Der Konzern strukturiert um.

Lufthansa fliegt bald mit strategischem Wet-Lease-Partner nach Vorbild von Swiss

Erneut Gewinnwarnung: Lufthansa Group kündigt «umfangreiche» Restrukturierung an

Erneut Gewinnwarnung: Lufthansa Group kündigt «umfangreiche» Restrukturierung an

Lufthansa Group mit Gewinnwarnung - Konzern verweist auf Folgen der Streiks

Lufthansa Group mit Gewinnwarnung - Konzern verweist auf Folgen der Streiks

ticker-lufthansa

Lufthansa fliegt im Sommer 2026 wieder von München nach Jersey

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack