Airbus A350-900: Hat Indigo überzeugt.

Einstieg in die LangstreckeIndigo bestellt 30 Airbus A350 - und kann auf 100 aufstocken

Der indische A320-Neo-Großkunde kauft bei Airbus nun auch größere Jets. Indigo erhält mindestens 30 A350 und steigt damit ab 2027 ins Langstreckengeschäft ein.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im vergangenen Sommer orderte Indigo 500 Flugzeuge der Airbus-A320-Neo-Familie. Im März 2024 bestellte die indische Billigfluggesellschaft nochmal zehn A320 Neo nach. Was offen blieb: die Frage nach einem Langstreckenauftrag für größere Jets als der A321 XLR.

Im Sommer 2023 gab es Berichte, Ingo verhandle mit Boeing über rund 25 Dreamliner. Später wendete sich das Blatt. In diesem März schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, am wahrscheinlichsten sei eine Bestellung von rund 30 Airbus A350. Eine Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, das könnte aber in den kommenden Wochen geschehen.

30 A350 fest bestellt, Kaufrechte für 70 weitere

Und so ist es nun auch gekommen. Airbus teilt am Donnerstag (25. April) mit, «dass Indigo, Indiens größte Fluggesellschaft, einen Auftrag über 30 Airbus A350-900 erteilt hat». Indigo erklärt: «Über die genaue Konfiguration des Flugzeugs wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.» Die Auslieferungen würden voraussichtlich ab 2027 beginnen.

«Zusätzlich zu den 30 fest bestellten A350-900 hat Indigo Kaufrechte für weitere 70 Flugzeuge der Airbus A350-Familie, die Indigo nach eigenem Ermessen und unter bestimmten Bedingungen für einen möglichen künftigen Bedarf erwerben kann.» Das heißt zum einen, dass Indigo auf insgesamt bis zu 100 Airbus A350 aufstocken kann, und zu anderen, dass sie neben dem A350-900 auch den A350-1000 kaufen könnte.

«Weg zu führendem globalen Luftfahrtunternehmen»

Indigo, die bisher lediglich zwei Boeing 777 von Turkish Airlines im Wet-Lease nutzt, wird mit den A350 ernsthaft ins Langstreckengeschäft einsteigen. Die Order werde für seine Fluggesellschaft «die nächste Phase auf dem Weg zu einem der führenden globalen Luftfahrtunternehmen einleiten», sagt Indigo-Chef Pieter Elbers.

Mehr zum Thema

Airbus A350 bei einer Luftfahrtmesse: Bestellt auch Indigo?

Airbus A350 soll neuer Langstrecken-Favorit bei Indigo sein

Indigo-Chef Pieter Elbers bei der Bekanntgabe der Order:

Indigo überholt Air India mit Bestellung für 500 Airbus-Jets

Turkish Airlines fliegt jetzt im Wet-Lease für Indigo

Turkish Airlines fliegt jetzt im Wet-Lease für Indigo

airbus a350 1000 dubai airshow 2025

Kunde bestellt acht Airbus A350-1000 - aber will sich (noch) nicht zu erkennen geben

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack