Winglet eines A350 von Hong Kong Airlines: Die Fluglinie hat Großes vor.

Finanzielle ProblemeHong Kong Airlines droht das Grounding

Die Fluglinie musste ihre Langstrecken aufgeben und kann die Mitarbeiter nicht mehr pünktlich bezahlen. Der Regierung macht Hong Kong Airlines Sorgen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Neu sind die Probleme von Hong Kong Airlines nicht. Bereits im Januar beschäftigte sich die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone mit möglichen Szenarien, sollte die Fluggesellschaft pleite gehen. Nun scheinen die Probleme noch einmal schlimmer geworden zu sein.

Wie die Zeitung South China Morning Post berichtet, erwägt die Luftfahrtbehörde, der Airline die Flugerlaubnis zu entziehen. Ein Grund: Sie kann die Mitarbeiter nicht mehr pünktlich zahlen. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Angestellten von Hong Kong Airlines frühestens am 6. Dezember mit ihren Löhnen für November rechnen können.

Regierung fragt andere Airlines an

Laut Hong Kong Airlines handelt es sich um eine einmalige Sache. Dennoch bereitet das der Regierung Sorgen. Am Freitag (29. November) hat die Air Transport Licensing Authority darum ein Treffen mit Hong Kong Airlines anberaumt. Dort musste die Fluglinie ihre Zahlen offenlegen. Die Folge: Schärfere Auflagen.

Hong Kong Airlines muss der Regierung und der Behörde ab sofort regelmäßig über Fortschritte im operativen Geschäft und bei den Plänen zur Verbesserung der finanziellen Situation informieren. Der Betrieb laufe aber weiter, teilte Hong Kong Airlines am Montag (2. Dezember) mit. Somit scheint das Schlimmste vorerst vermieden zu worden sein. Die Behörde hatte auch ein Grounding der Fluglinie erwogen – temporär oder permanent.

Regierung fragt andere Airlines an

Die Regierung will dennoch auf Nummer sicher gehen. Sie hat sich laut der South China Morning Post bereits auf ein mögliches Ende von Hong Kong Airlines um die Weihnachtszeit vorbereitet. Sie habe andere Fluggesellschaften gebeten, im Zweifel gestrandete Passagiere aufzunehmen.

Schon jetzt streicht die Airline Flüge und trimmt das Streckennetz. Inzwischen bietet sie keine Langstrecken mehr an, aber auch regionale Routen wurden bereits aus dem Flugplan gestrichen. Ein Viertel der rund 40 Flieger starken Flotte von Hong Kong Airlines steht derzeit am Boden.

Besitzerin selbst in finanziellen Schwierigkeiten

Die Fluggesellschaft gehört der chinesischen HNA Group. Doch die steckt selbst in finanziellen Schwierigkeiten und versucht daher auch, Hong Kong Airlines zu verkaufen. Im aktuellen Zustand dürfte das schwierig sein.

Mehr zum Thema

Jet von Hong Kong Airlines: Die Flotte besteht aus 38 Passiagier- und drei Frachtfliegern.

Bereitet sich Hongkong auf Airline-Pleite vor?

In dieser Bemalung sind die Flieger von HK Express bisher unterwegs.

Behörde straft Hong Kong Express ab

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil