Fokker 100 von Helvetic Airways: Embraer in der Pole-Position.

Erneuerung der FlotteHelvetic Airways spricht jetzt auch mit Bombardier

Die Fluglinie sucht Ersatz für ihre letzten Fokker. Bisher war Embraer Favorit, nun ist auch Bombardier im Rennen. Zudem prüft Helvetic Airways eine Aufstockung.

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Bereits vor vier Jahren begann Helvetic Airways, ihre Flotte zu erweitern und zu verjüngen. Vier Fokker 100 wurden aus- und sieben Embraer E190 eingeflottet. Daher war es naheliegend, dass die verbliebenen fünf Maschinen aus niederländischer Produktion auch durch Embraer-Jets ersetzt werden. «Die Embraer deckt unsere Bedürfnisse am besten ab: Sie ist ein sehr flexibles Flugzeug, das wir im Kurzstreckenverkehr einsetzten können, aber auch für Spezialsachen, wie wir sie manchmal machen», sagte vor eineinhalb Jahren der damalige Geschäftsführer Bruno Jans.

Sein Nachfolger hat den Fächer inzwischen etwas aufgemacht. «Wir sind im Gespräch mit Embraer und Bombardier», sagt Tobias Pogorevc gegenüber dem Wirtschaftsblatt Handelszeitung. Auf Nachfrage erklärt er, dass Helvetic sich in der Tat breiter umschaue, «um das ganze Regionalsegment mit effizienten und modernen Flugzeugen bedienen zu können». In Frage käme das ganze Sortiment von Embraer und auch alle Flieger von Bombardier.

Einheitsflotte oder nicht?

Eine Entscheidung soll bald fallen. Denn schon 2020 will Helvetic die neuen Flieger einsetzen. Die fünf letzten Fokker 100 sind im Schnitt 25 Jahre alt. Dabei ist auch eine Erweiterung des Flugzeugparks ein Thema. «Bisher operierten wir mit zwölf Maschinen, unsere Flotte könnte dann 15 Maschinen haben», so Pogorevc. Unklar sei noch, ob man auf eine Einheitsflotte wechsle oder «weiterhin auf eine Zwei-Modell-Strategie setzen».

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