Der Nationalrat - die große Kammer des Schweizer Parlaments - hat die Revision des Luftfahrtgesetzes mit 130 zu 60 Stimmen gutgeheißen und damit die Position der Schweizer Landesflughäfen gestärkt. Die Vorlage sieht vor, den Bestand und den betrieblichen Umfang der Flughäfen Zürich und Genf auf Gesetzesstufe zu sichern. Besonders wichtig ist dabei der Schutz der heutigen Betriebszeiten.
Der Verband Aviationsuisse begrüßt die Entscheidung. Präsidentin Regine Sauter betont, die bestehenden Betriebszeiten seien entscheidend für die internationale Anbindung der Schweiz und für Direktverbindungen, auf die Wirtschaft, Tourismus und Wissenschaft angewiesen seien. Weitere Einschränkungen könnten insbesondere den Drehkreuzbetrieb am Flughafen Zürich und damit wichtige Langstreckenverbindungen gefährden.