Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

War es eine Piper PA-18 Super Cub?Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Am Schweizer Hüfifirngletscher sind Reste eines Flugzeuges aufgetaucht. Der Flieger war wohl 1963 in den Bergen abgestürzt - womöglich beim Versuch, ein anderes Flugzeug zu bergen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ungewöhnlicher Fund: In der Schweiz hat ein Berggänger die Polizei im Kanton Uri über Wrackteile informiert, die er beim Hüfifirngletscher gesichtet hatte. Die Polizei nahm Kontakt zur Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) auf, die feststellte, dass es sich um Leichtmetall eines Flugzeugs handelt. Eine eindeutige Identifizierung war zunächst nicht möglich. «Es handelt sich jedoch mit größter anzunehmender Wahrscheinlichkeit um ein Flugzeug, welches im Jahr 1963 dort abgestürzt war», schreibt die Polizei am 9. September.

Die Wrackteile seien damals nicht geborgen worden. «Dies war bei Unfällen in schwer zugänglichem alpinem Gelände aufgrund der damals beschränkten technischen Möglichkeiten nicht ungewöhnlich», so die Polizei. Erst durch das Abschmelzen des Gletschers seien die Überreste nun wieder sichtbar geworden. Bereits am 3. September wurden die Wrackteile geborgen - insgesamt rund 250 Kilogramm Material. Erhalten werden sie laut Polizei nicht: «Die Teile werden durch einen Recyclingbetrieb fachgerecht entsorgt.»

Sind es die Reste einer Piper PA-18 Super Cub?

Wie der Sender SRF unter Berufung auf Sust-Daten berichtet, kam es auf dem Hüfifirngletscher beim Claridenpass zwischen Uri und Glarus gleich zu mehreren Flugunfällen. Zunächst stürzte ein Leichtflugzeug des Herstellers Champion ab, tags darauf führte ein Bergungsversuch zum Absturz einer Piper Super Cub - beide Mal ohne Verletzte. Später wurde das erste Flugzeug geborgen, die Piper PA-18 Super Cub dagegen nicht.

Mehr zum Thema

Der Start der Piper Super Cub: Mitten durch die Fahrerinnen und Fahrer hindurch.

Gletscherpilot fährt mitten durch Skitouren-Marathon hindurch

Der Blick vom Flugzeug auf die Grande Dixence-Staumauer.

Wenn die Landebahn ein Gletscher ist

Video

eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg