Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

War es eine Piper PA-18 Super Cub?Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Am Schweizer Hüfifirngletscher sind Reste eines Flugzeuges aufgetaucht. Der Flieger war wohl 1963 in den Bergen abgestürzt - womöglich beim Versuch, ein anderes Flugzeug zu bergen.

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Ungewöhnlicher Fund: In der Schweiz hat ein Berggänger die Polizei im Kanton Uri über Wrackteile informiert, die er beim Hüfifirngletscher gesichtet hatte. Die Polizei nahm Kontakt zur Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) auf, die feststellte, dass es sich um Leichtmetall eines Flugzeugs handelt. Eine eindeutige Identifizierung war zunächst nicht möglich. «Es handelt sich jedoch mit größter anzunehmender Wahrscheinlichkeit um ein Flugzeug, welches im Jahr 1963 dort abgestürzt war», schreibt die Polizei am 9. September.

Die Wrackteile seien damals nicht geborgen worden. «Dies war bei Unfällen in schwer zugänglichem alpinem Gelände aufgrund der damals beschränkten technischen Möglichkeiten nicht ungewöhnlich», so die Polizei. Erst durch das Abschmelzen des Gletschers seien die Überreste nun wieder sichtbar geworden. Bereits am 3. September wurden die Wrackteile geborgen - insgesamt rund 250 Kilogramm Material. Erhalten werden sie laut Polizei nicht: «Die Teile werden durch einen Recyclingbetrieb fachgerecht entsorgt.»

Sind es die Reste einer Piper PA-18 Super Cub?

Wie der Sender SRF unter Berufung auf Sust-Daten berichtet, kam es auf dem Hüfifirngletscher beim Claridenpass zwischen Uri und Glarus gleich zu mehreren Flugunfällen. Zunächst stürzte ein Leichtflugzeug des Herstellers Champion ab, tags darauf führte ein Bergungsversuch zum Absturz einer Piper Super Cub - beide Mal ohne Verletzte. Später wurde das erste Flugzeug geborgen, die Piper PA-18 Super Cub dagegen nicht.

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