Fokker 50 von Minoan Air: Fokussiert auf Geschäftsreisende.

Griechen setzen auf Großbritannien

Die junge Minoan Air aus Heraklion fliegt ab nächstem Jahr von Oxford aus fünf europäische Ziele an. Das soll erst der Anfang der Expansion in Europa sein.

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Man werde Premium-Dienste ohne Zusatzkosten anbieten, verspricht die Fluggesellschaft in ihrer Ankündigung zum neuen Angebot. Die Abflugzeiten und Frequenzen seien zudem speziell auf die Bedürfnisse der europäischen Geschäftsreisenden abgestimmt. Sie will Minoan Air mit drei Fokker 50 mit je 50 Sitzplätzen ab nächstem Januar vom Flughafen Oxford aus nach Amsterdam, Dublin, Edinburgh, Kopenhagen und München fliegen. Der Betrieb ab dem britischen Flughafen werde innerhalb von zwei Monaten schrittweise hochgefahren, erklärt die junge Airline. Zu einem späteren Zeitpunkt plane man einen Ausbau der Verbindungen ab London Oxford. Der kleine Regionalflughafen liegt rund hundert Kilometer von der britischen Hauptstadt entfernt und profiliert sich als Alternative zu den verstopften großen um London.

Oxford ist eine überraschende Wahl für Minoan Air. Ihre Basis hat die Fluggesellschaft nämlich 3600 Kilometer weiter südöstlich in Heraklion. Dort startete sie 2011 als Charteranbieterin. So fliegt sie etwa für ein spanisches Reisebüro Touristen von Leon und Burgos aus nach Alicante, Costa Daurada, Ibiza, Jerez de la Frontera, Malaga, Palma de Mallorca, Menorca und Valencia. Zudem deckt sie für die schwedische Regionalairline Flyglinjen 14 wöchentliche Flüge zwischen Kristianstad uns Stockholm Arlanda ab. Doch nun baut sie ihr Liniengeschäft kräftig aus.

Freude an Fokker

Diesen Sommer begann Minoan Air regelmäßig Ziele im Inland anzufliegen. Heute bedient sie ab Heraklion zwei Mal wöchentlich Kos, Rhodos vier mal und Mytilini zwei Mal. Das Unternehmen besitzt derzeit eine Flotte von vier Fokker 50. Man habe den Typ aus Gründen der Sicherheit, des Komforts und der Wirtschaftlichkeit gewählt, so das Unternehmen. Bald soll eine fünfte Maschine dazu stoßen. Insgesamt plant das Management den Flugzeugpark dereinst auf acht Maschinen hochzufahren. Die Fokker 50 sei schliesslich die «großartigste Turboprop-Maschine, die je gebaut wurde», sagt Minoan-Präsident George Mavrantonakis.

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