Flugzeug von Eurowings: Erfolgreiches erstes Halbjahr.

Premiere für Lufthansa-TochterEurowings erreicht die schwarzen Zahlen

Die Lufthansa-Tochter schafft mit einem Rekordergebnis den Turnaround. Auch die jüngste Schwester Discover landet in den schwarzen Zahlen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Die Geduld hat sich ausgezahlt», sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr. «Und das macht mir große Freude.» Damit kommentiert er nicht etwa das Rekordergebnis des Konzerns, sondern die Leistung der Tochter Eurowings. Erstmals hat es die Airline mit Sitz in Köln in die schwarzen Zahlen geschafft - abgesehen vom Jahr der Air-Berlin-Pleite, was Spohr als Sondereffekt wertet.

Es sei eine der größten strategischen Entscheidungen gewesen, die Lufthansa habe treffen müssen. In den sekundären Flughäfen - also abseits der Drehkreuze - verlor die Gruppe mit der Airline Lufthansa viel Geld. Also zog sie sich zurück und setzte mit Eurowings eine neue, kostengünstigere Marke ab den Standorten ein.

Schwarze Zahlen im ersten Halbjahr

Das zahlt sich jetzt erstmals wirklich aus. Bereits im ersten Halbjahr habe Eurowings es in die schwarzen Zahlen geschafft, dasselbe werde man das auch für das ganze Jahr erreichen, so Spohr. Genaue Zahlen nennt Spohr nicht. Auch von Eurowings heißt es nur, man habe das Ergebnis nach sechs Monaten um mehr als 200 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr verbessert. Gegenüber 2019 beträgt die Verbesserung nach sechs Monaten 170 Millionen Euro.

«Die Entwicklung, die Eurowings aus der schwersten Krise der Luftfahrt genommen hat, ist außergewöhnlich», so Eurowings-Chef Jens Bischof dazu. «Es sind unsere Teams in Deutschland und an zahlreichen Standorten innerhalb Europas, die diesen Turnaround ermöglicht haben. Ich bin stolz auf unsere Teamleistung.»

Strategie angepasst

Gelungen ist der Airline das auch durch eine Anpassung der Strategie. Statt auf innerdeutsche Flüge setzt die Fluggesellschaft zunehmend auf längere Routen im Freizeitbereich, etwa auf die Kanaren, in die Türkei, nach Griechenland oder nach Nordafrika. Auch Dubai nimmt Eurowings erstmals ins Programm auf. Ab dem Winter fliegt sie ab Berlin und Stuttgart in das Emirat.

Neben Eurowings schaffte es auch die jüngste Fluglinie der Lufthansa-Gruppe in die schwarzen Zahlen, verrät Spohr weiter. Auch die Ferienairline Discover habe im ersten Halbjahr Gewinn geschrieben und werde das auch im Gesamtjahr 2023 tun.

Lufthansa auf Rekordkurs

Auch der Gesamtkonzern erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten ein Rekordergebnis - getrieben von hoher Nachfrage bei eingeschränkter Kapazität. Man sei auf Kurs, dass 2023 eines der drei besten Ergebnisse in der Konzerngeschichte werde.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo von Eurowings über Dubai: Könnte so aussehen.

Eurowings startet nicht mit Airbus A321 Neo nach Dubai

Jens Bischof: «Wir gehen stramm Richtung zehn Flugzeuge in Palma, weil Mallorca auch in dieser Saison einen Reise-Boom erleben wird.»

«In Südeuropa tun sich auch für Eurowings neue Perspektiven auf»

ticker-lufthansa

Ufo startet Urabstimmung über Streik in bei Lufthansa-Kabine

ticker-lufthansa

Lufthansa schlägt Umbau der Altersversorgung der Pilotinnen und Piloten vor

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin