Flugzeug von Eurowings: Erfolgreiches erstes Halbjahr.

Premiere für Lufthansa-TochterEurowings erreicht die schwarzen Zahlen

Die Lufthansa-Tochter schafft mit einem Rekordergebnis den Turnaround. Auch die jüngste Schwester Discover landet in den schwarzen Zahlen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

«Die Geduld hat sich ausgezahlt», sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr. «Und das macht mir große Freude.» Damit kommentiert er nicht etwa das Rekordergebnis des Konzerns, sondern die Leistung der Tochter Eurowings. Erstmals hat es die Airline mit Sitz in Köln in die schwarzen Zahlen geschafft - abgesehen vom Jahr der Air-Berlin-Pleite, was Spohr als Sondereffekt wertet.

Es sei eine der größten strategischen Entscheidungen gewesen, die Lufthansa habe treffen müssen. In den sekundären Flughäfen - also abseits der Drehkreuze - verlor die Gruppe mit der Airline Lufthansa viel Geld. Also zog sie sich zurück und setzte mit Eurowings eine neue, kostengünstigere Marke ab den Standorten ein.

Schwarze Zahlen im ersten Halbjahr

Das zahlt sich jetzt erstmals wirklich aus. Bereits im ersten Halbjahr habe Eurowings es in die schwarzen Zahlen geschafft, dasselbe werde man das auch für das ganze Jahr erreichen, so Spohr. Genaue Zahlen nennt Spohr nicht. Auch von Eurowings heißt es nur, man habe das Ergebnis nach sechs Monaten um mehr als 200 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr verbessert. Gegenüber 2019 beträgt die Verbesserung nach sechs Monaten 170 Millionen Euro.

«Die Entwicklung, die Eurowings aus der schwersten Krise der Luftfahrt genommen hat, ist außergewöhnlich», so Eurowings-Chef Jens Bischof dazu. «Es sind unsere Teams in Deutschland und an zahlreichen Standorten innerhalb Europas, die diesen Turnaround ermöglicht haben. Ich bin stolz auf unsere Teamleistung.»

Strategie angepasst

Gelungen ist der Airline das auch durch eine Anpassung der Strategie. Statt auf innerdeutsche Flüge setzt die Fluggesellschaft zunehmend auf längere Routen im Freizeitbereich, etwa auf die Kanaren, in die Türkei, nach Griechenland oder nach Nordafrika. Auch Dubai nimmt Eurowings erstmals ins Programm auf. Ab dem Winter fliegt sie ab Berlin und Stuttgart in das Emirat.

Neben Eurowings schaffte es auch die jüngste Fluglinie der Lufthansa-Gruppe in die schwarzen Zahlen, verrät Spohr weiter. Auch die Ferienairline Discover habe im ersten Halbjahr Gewinn geschrieben und werde das auch im Gesamtjahr 2023 tun.

Lufthansa auf Rekordkurs

Auch der Gesamtkonzern erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten ein Rekordergebnis - getrieben von hoher Nachfrage bei eingeschränkter Kapazität. Man sei auf Kurs, dass 2023 eines der drei besten Ergebnisse in der Konzerngeschichte werde.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo von Eurowings über Dubai: Könnte so aussehen.

Eurowings startet nicht mit Airbus A321 Neo nach Dubai

Jens Bischof: «Wir gehen stramm Richtung zehn Flugzeuge in Palma, weil Mallorca auch in dieser Saison einen Reise-Boom erleben wird.»

«In Südeuropa tun sich auch für Eurowings neue Perspektiven auf»

Sitz in der Business Class eines Airbus A320 von Lufthansa: Wer ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen.

Wer bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Co. ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen

Der erste Airbus A350-1000 von Lufthansa: Soll ab Ende Oktober im regulären Einsatz stehen.

Lufthansas erster Airbus A350-1000: Konfiguration, geplanter Starttermin und erste mögliche Ziele

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin