A380 von Emirates: Bald auch mal mit Piloten von Etihad unterwegs?

GolfairlinesEtihad hilft Emirates mit Piloten aus

Die einen müssen sparen, den anderen fehlen Piloten. So finden sich Etihad und Emirates in einer vertieften Kooperation wieder.

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Eigentlich stehen Emirates und Etihad in direkter Konkurrenz zueinander. Doch schon vor einiger Zeit wurde klar, dass die Golfairlines auch hoffen, voneinander zu profitieren. «Es gibt einige Bereiche, in denen Zusammenarbeit gut funktionieren würde», sagte etwa Emirates-Präsident Tim Clark im vergangenen Oktober. Im Januar dann beschlossen die Airlines eine Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich. Nun verstärken sie die Kooperation.

Etihad Airways hat den eigenen Piloten angeboten, zwei Jahre lang zu Emirates zu wechseln. Dabei verlieren sie nicht die Seniorität bei Etihad. Die Fluglinie aus Dubai würde die Piloten aber in dieser Zeit zahlen und wäre auch für die Sozialleistungen verantwortlich.

Unbezahlte Auszeit bei Etihad

Bei Etihad würden die Piloten in der Zeit unbezahlten Urlaub nehmen, heißt es in einem Schreiben der Fluglinie aus Abu Dhabi an ihre Piloten. Am Hauptsitz von Etihad Airways werde das Emirates-Auswahlteam eine Veranstaltung organisieren, um geeignete Kandidaten zu suchen.

Etihad befindet sich derzeit mitten in einem Kostensenkungsprogramm. 1,52 Milliarden Dollar betrug das Minus 2017. Im Jahr davor waren es noch fast zwei Milliarden gewesen. Bereits im Januar hatte man Piloten gebeten, unbezahlte Ferien von bis zu 18 Monaten zu nehmen. Auf der anderen Seite kämpfte Emirates in den vergangenen Monaten mit einer Knappheit an Piloten – das ging so weit, dass die Fluggesellschaft aus Dubai sogar Flugzeuge parken musste.

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