Boeing 787 von Emirates: So soll sie aussehen.

Dreamliner-VerzögerungenEmirates lässt Boeing-787-Order wackeln

Tim Clark droht Boeing nicht mehr mit einer Abbestellung der 777X. Dafür stellt der Emirates-Präsident nun infrage, ob die 787 noch Platz in der Flotte hat.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Zwei Boeing 777 F, 115 Boeing 777X und 30 Boeing 787-9 - das sind die offenen Orders von Emirates in den Büchern des amerikanischen Flugzeugbauers. Angesichts von Verspätungen und fehlenden Leistungsdaten kritisierte Emirates-Präsident Tim Clark schon mehrmals die 777X und drohte sogar, Boeings kommenden Langstreckenriesen abzulehnen.

Dass Boeing die Erstauslieferung der 777X jetzt auf 2025 verschoben hat, freut Clark ebenfalls nicht. Da die ersten Flugzeuge für Emirates schon gebaut seien, würden sie bei Auslieferung teilweise sieben Jahre alt sein. «Sie sind im Grund genommen gebrauchte Flugzeuge», so Clark laut der Zeitung Seattle Times. Darüber müsse man mit Boeing sprechen. Dennoch erklärte Clark dieses Mal, man halte an der 777X-Order fest.

«Werden sehen, ob die 787 einen Platz in der Flotte hat»

Dagegen stellt der Emirates-Präsident nun den Fortbestand der 787-Bestellung seiner Fluggesellschaft infrage. Es bestehe ein hohes Risiko, dass Boeing nicht innerhalb der vertraglich vereinbarten Frist an Emirates werde liefern können, so Clark. «Es würde mich also nicht überraschen, wenn wir diese Flugzeuge ganz aus dem Mix streichen würden.»

Man hätte die erste Boeing 787-9 in diesem Jahr erhalten soll, Boeing habe aber einen Rückstand von mehr als einem Jahr, sagt der Airline-Präsident weiter. «Wir prüfen die gesamte Situation und werden sehen, ob die 787 einen Platz in der Flotte hat oder nicht.»

Dreamliner-Auslieferungen wieder im zweiten Halbjahr?

Boeing hatte die Auslieferungen des Dreamliners im Oktober 2020 aufgrund von Produktionsproblemen gestoppt. Im Frühjahr 2021 nahm der Hersteller die Lieferungen wieder auf, stoppte sie aber wenig später erneut aufgrund von neuen Schwierigkeiten.

In der Branche hieß es zuletzt, Boeing plane, im zweiten Halbjahr 2022 wieder 787 an Kunden zu übergeben. Der Konzern selber erklärte diese Woche, er sei der Wiederaufnahme der Auslieferungen einen Schritt näher gekommen und habe den Zertifikationsplan bei der Luftfahrtbehörde FAA eingereicht. Einen Termine nannte Boeing selber aber nicht.

Emirates bekommt auch 50 Airbus A350-900

Derzeit besteht die Flotte von Emirates aus Boeing 777 und Airbus A380. Von diesen Flugzeugen rüstet die Fluggesellschaft immer mehr um, damit sie fit sind für eine längere Betriebsdauer, während Emirates auf neue Langstreckenjets wartet. Neben den bei Boeing bestellten Flugzeugen hat die Airline aus Dubai bei Airbus 50 A350-900 bestellt.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Die größte Betreiberin.

Ohne Airbus A380 fürchtet Emirates ein Problem

Boeing 777-9: Sammelt immer mehr Verspätungen ein.

Boeing liefert 777-9 erst ab 2025 und pausiert Produktion

Boeing 787: Das Warten geht weiter.

Boeing liefert 787 wohl frühestens im Juli wieder aus

ticker-emirates

Emirates plant Airbus-A350-Einsätze um

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin