Alte Computerzeichnung des Airbus A350-900 für Tap: Wird er doch noch Wirklichkeit?

Neun Jahre nach UmbestellungDer Airbus A350 ist wieder bei Tap im Gespräch

Einst hatte die portugiesische Fluglinie zwölf Airbus A350-900 bestellt. Später schwenkte sie um auf den A330 Neo. Jetzt soll bei Tap wieder Interesse am größeren Modell bestehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Der A350 XWB bietet den Passagieren einen bemerkenswerten Komfort mit seiner breiteren Kabine.» Dies sagte Tap-Chef Fernando Pinto im Dezember 2007. «Für unsere Airline ist der A350 XWB Synonym für optimierte laufende Kosten sowie geringeren Treibstoffverbrauch, was eine positive Auswirkung auf die Umwelt bedeutet.»

Damals - fünfeinhalb Jahre vor dem Erstflug des A350 - bestellte die portugiesische Fluggesellschaft bei Airbus zwölf A350-900 fest und sicherte sich Optionen für drei weitere der Flugzeuge. Zur A350-Betreiberin wurde Tap Air Portugal bis heute allerdings nicht.

Interesse am A350 neu entflammt?

Denn im Jahr 2015 änderte die mittlerweile privatisierte Fluggesellschaft den Auftrag. Der neue Mehrheitseigentümer Atlantic Gateway, ein Konsortium um Azul-Gründer David Neeleman und Unternehmer Humberto Pedrosa, änderte ihn auf 14 Exemplare des kleineren Airbus A330-900. Dieses Geschäft zog später noch eine Untersuchung nach sich.

Heute ist die größere Variante des A330 Neo fester Bestandteil der Tap-Flotte. Es gehören mittlerweile sogar 19 A330-900 zur Flotte, die meisten geleast. Dennoch ist nun auch der A350 wieder im Gespräch bei Tap, wie die portugiesische Wochenzeitung Expresso schreibt.

Bisher wenig wirklich weit entfernte Ziel

Der Grund: An Taps Heimatflughafen Lissabon fehle es an genügend freien Slots für das Wachstum. Durch den Einsatz des größeren A350 könnten mit der gleichen Anzahl an Starts und Landungen mehr Fluggäste transportiert werden als mit den A330-900.

Tap fliegt auf der Langstrecke aktuell nach Nord- und Südamerika sowie nach Afrika, aber nicht nach Asien. Die längsten Flüge gehen nach San Francisco, dem einzigen Ziel an der US-Westküste, Porto Alegre in Brasilien und Maputo in Moçambique.

Entscheidend sind Taps Netzwerkpläne

Der A350-900 hat im Vergleich zum A330-900 auch mehr Reichweite. Dieses Plus wird für Tap wirtschaftlich aber womöglich erst wirklich interessant, wenn die Airline mehr lange - und vielleicht längere - Routen aufnehmen würde. Andererseits bedient Iberia mit dem A350 ein Netzwerk, das sich auch nicht wesentlich weiter erstreckt als das von Tap.

Ein gegenteiliges Beispiel gibt es derweil in Brasilien: Azul hat sich dort von ihren A350 getrennt und setzt nun ganz auf A330-900 sowie vorerst auch noch auf A330-200.

Taps aktuelle Ziele. Bild: Tap

Mehr zum Thema

Portugiesische Behörde untersucht Tap-Deal zwischen Neeleman und Airbus

Portugiesische Behörde untersucht Tap-Deal zwischen Neeleman und Airbus

A320 Neo von Tap: Die neue Flotte soll effizienter werden.

Privatisierte TAP kauft groß bei Airbus ein

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Alta Ares entwickeln gemeinsam europäische Drohnenabwehr

ticker-airbus-konzern-

Airbus, Safran und Partner planen große SAF-Anlage in Frankreich

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil