Boeing 757: Dreamjet wählte sie als Modell aus.

Business-Tickets 50 Prozent billiger

Dreamjet will schon bald reine Business-Class-Flüge von Europa in die USA anbieten. Der Clou: Die Tickets sollen massiv billiger sein als bei der Konkurrenz.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Frantz Yvelin wählt gerne bildhafte Sprache. «Heute hat man die Wahl zwischen körperlichen Schmerzen und finanziellen Schmerzen», sagt der Mitgründer von Dreamjet. Das will er ändern. Denn der Franzose arbeitet an einem ungewöhnlichen Projekt. Dreamjet soll eine Billigairline für Geschäftsleute werden, wie er nun erstmals verriet. «Wir wollen die Business Class demokratisieren», erklärte er in einem Interview mit dem Radiosender RTL. Heute sei die zweite Buchungsklasse einfach sehr teuer.

Schon länger war bekannt, dass Yvelin mit Dreamjet an den Start geht. Auch das Grundkonzept kannte man seit einigen Wochen. Die Fluggesellschaft wird mit einer Boeing 757-200 in reiner Business-Konfiguration von Paris aus nach Newark fliegen. Mit den neuesten Ankündigungen ist aber klar, dass Dreamjet nicht einfach eine weitere Anbieterin von reinen Businessflügen über den Nordatlantik sein wird, sondern eine Preisbrecherin. «Unsere Preise werden 30 bis 50 Prozent unter denen der Rivalen liegen», so Yvelin.

Eine Art Ryanair für die Business Class

Das Geschäftsmodell mit Business-Only-Flügen an sich ist nicht neu. Doch selten waren unabhängige Fluglinien damit erfolgreich. Silverjet, Eos und Maxjet hatten es alle mit Business-Transatlantikflügen von London aus versucht und mussten die Segel streichen. Erfolg hatte dagegen L' Avion. Die französische Fluglinie bediente die Route von Paris Orly nach New York und wurde schließlich von British Airways aufgekauft. Heute bietet sie unter dem Namen Open Skies bis zu drei Flüge täglich zwischen Paris und New York an. Gründer von L'Avion war auch Yvelin.

Mit Dreamjet will er es nun nochmals wissen. Und er weiß, wo er die bestehenden Anbieter am besten angreifen kann, die mit einem weltweiten Netz von Anschlussflügen und Meilengutschriften bei der Kundschaft punkten. Dreamjet möchte den Platzhirschen mit tiefen Preisen Kunden abluchsen. Im Grunde soll Dreamjet wie eine Art Ryanair für die Business Class sein. Der Grundpreis ist billig, aber der Passagier zahlt für Extras.

Schon weitere Routen im Visier

Bei den Flügen von Paris nach New York soll es denn auch nicht bleiben. In Dokumenten, welche Dreamjet dem US-Transportministerium einreichte, wird von Verbindungen zwischen den USA und weiteren europäischen Städten gesprochen, wie CH Aviation meldet. Der Betrieb soll noch 2014 starten.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack