Tromsø in Norwegen: Mehr Reisende wollen hier hin.

NextjetBoom auf Nischenstrecken im hohen Norden

Tromsø in Nordnorwegen lockt immer mehr Reisende an. Das freut die schwedische Nextjet. Und zwei weitere Fluggesellschaften machen sich startklar.

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Als Nextjet Ende August 2017 in finanzielle Turbulenzen geriet, verfolgten das drei Orte im hohen Norden sehr genau: Tromsø in Norwegen, Lulea in Schweden und Oulu in Finnland. Sie hatten laut Medienberichten im Jahr 2015 je 2,7 Millionen Euro Zuschuss gezahlt, als die schwedische Airline sie mit einer Route verband. Gut gefüllt waren die Maschinen auf der Strecke damals aber nicht. Nun können die Kommunen allerdings aufatmen.

Denn Nextjet betreibt die Flüge nicht nur weiterhin, sondern verzeichnet auch eine deutlich größere Nachfrage, wie das norwegische Nachrichtenportal Barents Observer berichtet. Dabei buchen immer mehr Touristen die Flüge, die unter der Marke Arctic Airlink angeboten werden. Ursprünglich waren Geschäftsreisende die wichtigste Zielgruppe.

Auch Widerøe macht sich startklar

«Die Zahl der Passagiere steigt und die der Touristen am meisten», sagt Robert Forsberg von Arctic Airlink. «Reiseveranstalter aus Deutschland, England, Holland und Italien zeigen Interesse und buchen für ihre Kunden.» Auch Gruppen aus China reisen in den hohen Norden Skandinaviens. Nextjet fliegt mittlerweile mit einer CRJ 200 mit 50 Sitzen, außerdem geht die Route nun weiter nach Sundsvall und Göteborg. Ziel für das laufenden Jahr ist es laut Forsberg, 65 Prozent der Sitze zu füllen. Das klingt nicht nach viel, doch in den Jahren 2015 und 2016 sollen tendenziell eher zwei Drittel aller Plätze leer geblieben sein.

Im Mai startet auch die norwegische Regionalfluglinie Widerøe in Kooperation mit Finnair Flüge von Helsinki nach Tromsø. Sie hoffen auf das Interesse von asiatischen Touristen.

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