Tromsø in Norwegen: Mehr Reisende wollen hier hin.

NextjetBoom auf Nischenstrecken im hohen Norden

Tromsø in Nordnorwegen lockt immer mehr Reisende an. Das freut die schwedische Nextjet. Und zwei weitere Fluggesellschaften machen sich startklar.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Als Nextjet Ende August 2017 in finanzielle Turbulenzen geriet, verfolgten das drei Orte im hohen Norden sehr genau: Tromsø in Norwegen, Lulea in Schweden und Oulu in Finnland. Sie hatten laut Medienberichten im Jahr 2015 je 2,7 Millionen Euro Zuschuss gezahlt, als die schwedische Airline sie mit einer Route verband. Gut gefüllt waren die Maschinen auf der Strecke damals aber nicht. Nun können die Kommunen allerdings aufatmen.

Denn Nextjet betreibt die Flüge nicht nur weiterhin, sondern verzeichnet auch eine deutlich größere Nachfrage, wie das norwegische Nachrichtenportal Barents Observer berichtet. Dabei buchen immer mehr Touristen die Flüge, die unter der Marke Arctic Airlink angeboten werden. Ursprünglich waren Geschäftsreisende die wichtigste Zielgruppe.

Auch Widerøe macht sich startklar

«Die Zahl der Passagiere steigt und die der Touristen am meisten», sagt Robert Forsberg von Arctic Airlink. «Reiseveranstalter aus Deutschland, England, Holland und Italien zeigen Interesse und buchen für ihre Kunden.» Auch Gruppen aus China reisen in den hohen Norden Skandinaviens. Nextjet fliegt mittlerweile mit einer CRJ 200 mit 50 Sitzen, außerdem geht die Route nun weiter nach Sundsvall und Göteborg. Ziel für das laufenden Jahr ist es laut Forsberg, 65 Prozent der Sitze zu füllen. Das klingt nicht nach viel, doch in den Jahren 2015 und 2016 sollen tendenziell eher zwei Drittel aller Plätze leer geblieben sein.

Im Mai startet auch die norwegische Regionalfluglinie Widerøe in Kooperation mit Finnair Flüge von Helsinki nach Tromsø. Sie hoffen auf das Interesse von asiatischen Touristen.

Mehr zum Thema

Embraer 145 von City Airline: Zehn Jahre hat die Fluglinie Göteborg mit Europa verbunden.

City Airline - besser kein Vorbild für Lufthansa City Airlines

Badeplatz bei Halmstad

Sommertraum Schweden: Zwischen Kaltbadehaus und Glamping

Ein altes Werbevideo für das 747-Hotel: Heute nicht mehr genug nachgefragt.

Boeing-747-Hotel in Stockholm muss für immer schließen

Saab 340 in der Luft: In Schweden setzt die neue Fluglinie Sola Air auf das Turbopropmodell.

Neue schwedische Airline startet mit Saab 340

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin