Ein altes Werbevideo für das 747-Hotel: Heute nicht mehr genug nachgefragt.

Insolvenz Boeing-747-Hotel in Stockholm muss für immer schließen

Ein bei Luftfahrtfans beliebtes Hotel bleibt wohl für immer geschlossen. Der Rumpf des Boeing-747-Hostels könnte in Einzelteile zerlegt und verkauft werden.

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Für Luftfahrtfans ist es ein unvergessliches Erlebnis: Einmal in einem Hotel übernachten, das sich in einem Flugzeugrumpf befindet. Überall auf der Welt gibt es Menschen, die die Flugzeuge oder Reste davon kaufen, um sie in Unterkünfte zu verwandeln. Auch in Stockholm-Arlanda konnte man in einer Boeing 747 nächtigen. Doch das ist jetzt nicht mehr möglich. Das Jumbo-Hotel ist pleite und musste schließen.

Es war als Hostel konzipiert, bot aber auch Doppelzimmer an. So konnte man etwa dort übernachten, wo einst das Cockpit der Boeing 747 befand. Doch offenbar war die Nachfrage nicht mehr groß genug. Seit dem 17. März ist Jumbo Stay, so der Name des Hotels, geschlossen. 800 Reservierungen habe man daher stornieren müssen, teilt das Hotel mit.

Umsatz halbiert

Der Umsatz sei von umgerechnet rund 730.000 Euro auf rund 300.000 Euro gefallen. Grund sei die gestiegene Konkurrenz durch andere Flughafenhotels. Aber auch die Tatsache, dass die Flughafenbetreiberin Svedavia nicht mehr erlaube, auf dem Gelände Werbeflächen zu vermarkten.

Einen Käufer für das Geschäft zu finden, sei daher schwierig. Sollte es dabei bleiben, erwägen die Eigentümer, den Flugzeugrumpf auseinanderzunehmen und das Aluminium zu verkaufen.

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