Boeing 737 Max von Air Sierra Leone: Fliegt nicht mehr.

Wet-Lease-Partner ausgestiegenAir Sierra Leone muss alle Flüge einstellen - weil sie kein Flugzeug mehr hat

Erst seit 2025 im Betrieb - jetzt schon Pause: Air Sierra Leone muss ihre Flüge einstellen. Der Grund liegt nicht im eigenen Haus, sondern beim Wet-Lease-Partner, der ausfällt.

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Das abrupte Ende kommt nach etwas mehr als einem Jahr. Im Januar 2025 nahm Air Sierra Leone den Betrieb auf - mit Flügen zwischen Freetown und Lagos. Drei Monate später startete die neue Nationalairline des westafrikanischen Landes auch Verbindungen nach Europa. Seither verband sie Freetown und Banjul mit London sowie Freetown mit Banjul.

Doch nun musste Air Sierra Leone alle ihre Flüge stoppen. Denn sie besitzt kein Flugzeug mehr. Ihre Flüge führte bisher nämlich Ascend Airways durch - jene britische Fluggesellschaft, die diese Woche ihren Betrieb eingestellt und alle ihre Boeing 737 Max an den Leasinggeber zurückgegeben hat. Zwischenzeitlich hatte die afrikanische Fluggesellschaft für regionale Flüge auch mal auf eine Embraer ERJ 145 der nigerianischen XE Jet gesetzt. Doch dieser Vertrag lief nur rund neun Monate lang.

Air Sierra Leone braucht neue Genehmigungen

Der Betriebsstopp soll voraussichtlich den gesamten Mai über andauern. Denn Air Sierra Leone muss Vereinbarungen mit einem neuen Wet-Lease-Anbieter abschließen und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen von den Zivilluftfahrtbehörden in Sierra Leone, dem Vereinigten Königreich und Gambia einholen, wie das Portal News Aero berichtet.

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