Alle vier A330-200, die Condor einflottet, flogen zuvor für Etihad.

Mit Ex-Etihad-JetsAir Belgium baut sich Langstreckenflotte wie Condor

Die Fluggesellschaft aus Belgien möchte im kommenden Winter auch mit Airbus A330-200 abheben. Die Jets waren einst für Etihad aktiv - wie auch vier Flieger von Condor.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Lange bestand die Langstreckenflotte von Condor aus Boeing 767. Doch nun flottet der deutsche Ferienflieger die Boeing-Jets nach und nach aus und wird künftig auf Airbus A330-900 setzen. Während der erste der neuen Flieger im Herbst 2022 erwartet wird, setzt Condor zur Überbrückung vier ältere A330-200 ein, die sie für zwei Jahre least.

Zwei der A330-200 mietet Condor von Altavair Air Finance, zwei von Avolon. Die Airline betreibt die Flugzeuge, die einst für Etihad flogen, mit jeweils 234 Plätzen in der Economy Class und 22 in der Business Class. Es wären sogar 240 Economy-Class-Sitze möglich, doch Condor bietet stattdessen eine Reihe sogenannte XL-Seats mit mehr Beinfreiheit an.

Restlichen Flieger sind noch inaktiv

Den Einsatz solcher A330-200 plant nun auch Air Belgium als Ergänzung für ihre beiden A330-900. Die A330-200 sollen von Brüssel-Charleroi aus ab November nach Fort de France und Pointe à Pitre fliegen. Air-Belgium-Chef Niky Terzakis bestätigte dem Portal CH Aviation, dass es sich um Ex-Etihad-Jets handelt, die 262 Sitze haben, davon 22 in der Business Class. Wie viele der Flieger die Airline einsetzen will, verriet er nicht.

Wie bei Condor werden die Flugzeuge für Air Belgium erst wieder fit gemacht werden müssen. Denn laut den Daten von CH Aviation sind die übrigen 14 dieser A330-200 alle inaktiv und gehören Altavair Air Finance. Beim deutschen Ferienflieger war der erste Jet, von Avolon gemietet, durch ein Korrosionsproblem erst mit Verzögerungen wieder in den Betrieb gegangen. Sollten bei beiden Fluglinien die Jets aber pünktlich ankommen, werden im November Condor und Air Belgium A330-200 und A330-900 betreiben.

Schon A330-200-Frachter im Einsatz

Tatsächlich fliegt Air Belgium auch jetzt schon mit vier A330-200. Allerdings handelt es sich dabei um Frachtflugzeuge, die sie für CMA CGM Air Cargo betreibt.

Mehr zum Thema

Airbus A340 von Air Belgium: Keine Flüge mehr mit dem Vierstrahler.

Air Belgium beendet das Kapitel Airbus A340

D-AIYA: Condor hat vierten Airbus A330 in Betrieb genommen

D-AIYA: Condor hat vierten Airbus A330 in Betrieb genommen

Condor startet den Betrieb mit ihren Airbus A330 Neo im Herbst. Schon jetzt zeigt die Airline die Kabine, die die Gäste erwartet.

Das bietet Condor in ihren Airbus A330 Neo

Airbus A330 Neo von Condor: Die Airline ordnet sich neu.

Attestor übernimmt Condor vollständig

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier