Flieger von El Al: Vorübergehende Rückkehr zur Staatsairline?

Statt möglicher Verstaatlichung30-Jähriger will El Al kaufen

Nach der Zusage zum Rettungspaket steht El Al womöglich vor einer Verstaatlichung. Nun wirbt ein Investor um die schwer angeschlagene Fluglinie aus Israel.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch immer stehen alle Flugzeuge von El Al am Boden. Die von der Corona-Krise schwer getroffene Fluglinie stoppte Anfang dieses Monates den Flugbetrieb, nachdem ihre Piloten wegen der Ablehnung eines staatlichen Rettungspakets auf die Barrikaden gingen. Vergangene Woche winkte das Management den annähernd 400 Millionen Dollar schweren Hilfsplan dann doch durch.

Von 6000 Mitarbeitern muss El Al laut dem Deal ein Drittel feuern, ebenso soll die Flotte verkleinert werden. Derweil wurde vergangenes Wochenende bekannt, dass sich ein privater Investor stark an einer Übernahme der Fluggesellschaft interessiert.

Vertretung für den Vater

Bereits seit mehreren Wochen verhandelt die Knafaim Holdings über einen Verkauf ihrer Anteile. Mit 37,3 Prozent der Anteile ist das private Luftfahrtunternehmen der größte Aktionär von El Al. Interessent ist Eli Rozenberg, berichten lokale Medien. Der 30-Jährige ist Sohn des New Yorker Großunternehmers Kenny Rozenberg.

Der Vater ist im Immobiliengeschäft tätig und gründete eine der größten Pflegeheimketten der USA, berichtet die Nachrichtenseite Tacheles. Es wird vermutet, dass Eli Rozenberg seinen Vater bei den Verhandlungen vertritt. Für den Kauf von Aktien von El Al ist eine israelische Staatsbürgerschaft Voraussetzung. Eli Rozenberg hat diese und lebt in Jerusalem.

Rückkehr zur staatlichen El Al nicht gern gesehen

Ein Einstieg eines neuen Investors bei El Al würde der israelischen Regierung sehr in die Karten spielen. Die neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung entsprechen einem Anteil von 61 Prozent an El Al, welche der Staat im Rahmen des Hilfspakets womöglich übernehmen müsste.

In dem Fall würde Israel eine Reprivatisierung nach drei bis fünf Jahren vorsehen. Vor 16 Jahren hatte das Land seine einstige Nationalfluglinie zuletzt privatisiert. Gegen eine vorübergehende Rückkehr zur Staatsairline sprach sich etwa das israelische Finanzministerium vergangene Woche klar aus, berichtet die Nachrichtenseite Yeshiva World.

Mehr zum Thema

Dreamliner von El Al über nubischen Pyramiden (Montage): Die israelische Nationalairline überflog erstmals den Sudan.

Dreamliner von El Al fliegt historische Route

Transportgüter vor einer Boeing 777: Derzeit nur Frachtflüge bei El Al.

El Al vorübergehend ganz am Boden

Dreamliner von El Al: Finanzielle Probleme.

El Al muss ein Drittel der Belegschaft entlassen

Dreamliner von El Al: Ein Flug verspätete sich um zwei Stunden.

Free Palestine-Aufkleber sorgen für Alarm auf Flug von El Al

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack