Wer in der Notsituation auf der Toilette ist, sollte dort schleunigst weg.

Terrorgefahr auf Toiletten

US-Fluglinien entfernten die Sauerstoffmasken aus ihren Toiletten - wegen Gefahr durch Terroristen. Flugbegleitern macht das aber Sorgen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Im Falle eines Druckverlustes legen Sie ihre Sauerstoffmasken an» - in den USA könnten manche Passagiere diesen Hinweis im Ernstfall momentan nicht befolgen. Im März dieses Jahres hatte die Luftfahrtbehörde FAA die Fluggesellschaften aufgefordert, die Masken aus den Toiletten zu entfernen. Die Geräte, die die Masken mit Sauerstoff versorgen, stellen laut der Behörde eine Gefahr dar. Sie seien einfach zugänglich und potenzielle Terroristen könnten sie nutzen, um eine Explosion oder ein Feuer auszulösen, so die Befürchtung. Die Entscheidung hatte die FAA gemeinsam mit der Transportbehörde TSA und dem FBI getroffen.

Wie die FAA gegenüber der Zeitung USA Today erklärte, sei das lediglich eine vorbeugende Maßnahme gewesen. Eine Gefahr habe zu keiner Zeit bestanden. Jetzt arbeiten die Behörde gemeinsam mit Flugzeugproduzenten an einer Technik, die in den Toilettenräumen im Ernstfall Sauerstoff bereitstellt, ohne das Risiko eines Anschlages zu erhöhen. Zwei bis vier Jahre dürfte dieser Prozess gemäß der FAA dauern. Zwei bis vier Jahre zu lang, wenn man Luftfahrtexperten und Arbeitnehmern aus der Branche glaubt. Wenn in einer hohen Flughöhe ein Druckverlust entsteht, besteht für Passagiere Lebensgefahr, wenn nicht umgehend Sauerstoff zugeführt werden kann.

Bleibende Schäden befürchtet

Passagierflieger bewegen sich oft in einer Reiseflughöhe von 35'000 Fuß (etwa 11'000 Meter). Die FAA selbst hat in einer Richtlinie für Fluggesellschaften vor 15 Jahren festgehalten: Wer in einer Höhe über 25'000 Fuß länger als zwei Minuten ohne Sauerstoffversorgung bleibt, könnte dauerhafte Schäden davontragen. Die Behörde argumentiert nun, dass die Flugbegleiter eigene «mobile» Sauerstoffmasken besitzen, mit denen sie Passagieren - zum Beispiel auf der Toilette - helfen können. Aus dem Verband der Flugbegleiter heißt es jedoch, dass die Sicherheitsanweisung klar laute, die nächste, verfügbare Maske zu verwenden. Und wenn diese gerade nicht mobil sei, dürfe man sich nicht mehr bewegen.

Mehr zum Thema

ticker-faa

FAA und Ampaire testen hybridelektrischen Frachtflug in Utah

Boeing 737 Max 8: Markiert ist hier die vordere Servicetür (Forward Galley Door).

Hunderte Boeing 737 Max müssen zur Rissprüfung

Bombardier Global 8000: Netjets will die Flugzeuge länger fliegen lassen.

Netjets beklagt: Businessjets können länger fliegen als Crews

Boeing 787 von American Airlines: Auch für Kanada gelten nun 5G-Beschränkungen.

Kanada lockert 5G-Schutz – USA weiten Beschränkungen für Flugzeuge aus

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack