Airbus A350-800: «Ein paar Sitzreihen zusätzlich.»

Mehr Sitze im A350-800?

Der A350-800 ist einigen Fluglinien nicht groß genug um gegen den Dreamliner von Boeing zu bestehen. Nun überlegt Airbus, den Flieger zu verlängern.

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Der A350-800 macht Airbus Sorgen. Seit 2009 hat die kürzeste Version des neuen Langstreckenfliegers keine neuen Bestellungen mehr verbucht. Der Flugzeugbauer selbst sieht das nicht so dramatisch. «Der Flieger verkauft sich nicht, weil wir ihn nicht verkaufen», so Verkaufschef John Leahy. Man ermutige die Kunden, ihre Bestellungen in solche für die 900er-Version umzuwandeln um so größere Flieger zu verkaufen.

Der große A350 soll bereits Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Bisher hieß es von Airbus noch, man brauche den A350-800 als direkten Konkurrenten zu Boeings Dreamliner. Daher werde man den Jet nicht aufgeben. Doch offenbar überlegt Airbus sich, die 800er-Version zu verlängern. Momentan fasst der Flieger 276 Passagiere. Wie das Fachportal Flightglobal berichtet, soll sie aber bald mit bis zu 300 Passagieren fliegen können. Diese Zahl sei für den A350-800 der kritische Wert, um mit dem Dreamliner in der Version 787-9 mithalten zu können.

Später ausliefern

Man überlege sich sehr konkret, «ein paar extra Sitzreihen» in den A350-800 einzubauen, so John Leahy. Um Zeit dafür zu gewinnen, überlege man außerdem, den Jet nicht wie geplant vor, sondern nach dem A350-1000 auszuliefern. Eigentlich sollte der 1000er 2017, der 800er schon 2016 ausgeliefert werden. Das dürfte sich nun ändern.

Auf die Möglichkeit eines A330 Neo geht Leahy nicht näher ein - schließt sie aber auch nicht aus. Einige Airbus-Kunden hatten eine Neuversion des Langstrecken-Verkaufsschlagers gefordert. «Wir werten natürlich immer aus, was unsere Kunden sich von uns wünschen», so Leahy nur.

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