Airbus A350: Der Konzern verkaufte 2019 besser als 2018 - aber nicht sehr viel besser.

Wegen Krise um 737 MaxAirbus überholt wohl erstmals seit 2011 Boeing

Beim Duell um die meisten Auslieferungen lag Boeing in den vergangenen Jahren stets vorn. Die Probleme um die 737 Max werden 2019 wohl Airbus die Krone bescheren.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer der größte Flugzeughersteller der Welt ist, das machen Airbus und Boeing unter sich aus. Seit mehr als zwei Jahrzehnten kontrollieren die beiden Konzerne den Markt für Passagierflieger mit Düsenantrieb. In diesem Wettkampf haben die Amerikaner seit 2012 wieder die Nase vorn. Airbus war zuvor neun Jahre lang Nummer Eins. Im Jahr 2003 standen die Europäer zum allerersten Mal auf dem Podest.

Bestellungen sind zwar durchaus wichtig. Wer die weltweite Nummer Eins unter den Flugzeugproduzenten ist, darüber entscheidet aber die Zahl der ausgelieferten Flieger. Denn dann fließt definitiv Geld. Und nach vielen Jahren Boeing-Dominanz könnte es 2019 zu einem Führungswechsel kommen. Allerdings liegt das nicht an einer außergewöhnlichen Stärke von Airbus, sondern an einer Schwäche von Boeing.

Über 150 Flugzeuge weniger als Airbus

Das weltweite Grounding der 737 Max und der damit verbundene Auslieferungsstopp hat Boeing in diesem Jahr deutlich zurückgeworfen. Dies zeigen die Anzahl der übergebenen Jets für die erste Hälfte dieses Jahres. Airbus lieferte bis Ende Juni 389 Jets aus, bei Boeing waren es nur 239. Bei beiden Herstellern umfassen diese Zahlen die ausgelieferten Zivilbaureihen sowie einige wenige Militärflieger, die auf Passagierfliegern basieren. Wann Boeing zur Aufholjagd starten kann, ist noch immer unklar, neue Probleme mit dem Autopiloten könnten die Wiederzulassung weiter hinauszögern.

Boeing hortet mittlerweile mehr als 150 Exemplare der 737 Max, die wegen dem Flugverbot nicht an ihre Kunden übergeben werden dürfen. Trotz Auslieferungsstopps produziert der Konzern das Flugzeug weiter - 45 Stück pro Monat. Vor den Werkshallen wird der Platz für die Problemflieger derweil knapp.

Auch Zahlungen von Airlines bleiben aus

Da ein Großteil des vereinbarten Kaufpreises von Flugzeugen erst bei der Übergabe an die Hersteller überwiesen wird, werden die fehlenden Auslieferung Boeing auch finanziell treffen. Darüber hinaus könnte der Auslieferungsstopp noch zusätzliche Kosten verursachen. Vermehrt planen Fluggesellschaften, aufgrund der Ausfälle ihrer 737 Max Kompensationsleistungen zu fordern.

Mehr zum Thema

Cockpit einer 737 Max: Bald mehr Redundanzen.

Neue Probleme bei der Boeing 737 Max entdeckt

Boeing 737-900 ER von Somon Air: Die Fluglinie möchte anstatt der bestellten 737 Max nun ein weiteres Exemplar der älteren 737-NG-Baureihe.

Somon Air will ihre 737 Max nicht mehr

Production line of the Boeing 787: Difficulties have emerged.

Boeings Sicherheitsprobleme vor der 737 Max

Der Airbus A320 von Titan Airways am 31. August 2026 in Hamburg-Finkenwerder: Übernimmt den Werksshuttle.

Airbus wechselt die Werksshuttle-Airline: Titan Airways löst Volotea ab

Video

Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg