Boeing 737 Max beim Erstflug: Malaysia Airlines will den neuen Jet.

Anweisungen der EasaAuch Autopilot der Boeing 737 Max zickt

Die europäische Luftfahrtbehörde Easa hat ein neues Problem bei der Boeing 737 Max gefunden. Und wieder macht Technik nicht das, was sie soll.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Erst wenn die Luftfahrtbehörden grünes Licht geben, darf die Boeing 737 Max wieder abheben. Und das könnte noch eine Weile dauern. Experten nehmen den Flieger genauestens unter die Lupe, um jeden möglichen Fehler zu finden, den Boeing korrigieren muss. Und dabei hat nun die europäische Luftfahrtbehörde Easa ein weiteres Problem gefunden. Es war bisher noch nicht öffentlich bekannt und betrifft den Autopiloten des Flugzeugs.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus eingeweihten Quellen erfahren hat, hat die Easa eine Liste von fünf wichtigen Punkten erstellt, die Boeing angehen muss, damit die 737 Max wieder zugelassen wird. Einer davon betrifft den Autopiloten. Offenbar kann es Fälle geben, in dem er sich in Notfallsituationen nicht sofort ausschalten lässt. Das könnte bedeuten, dass die Piloten nicht genügend Zeit haben, selbst einzugreifen.

Unklar, welche Auswirkungen

Noch ist nicht klar, ob und wie sich das auf die Zertifizierung der 737 Max auswirkt. Das hängt unter anderem davon ab, ob Boeing Änderungen am Autopilot vornehmen muss oder ob es andere Lösungen geben kann. Sollten Änderungen am Autopiloten nötig sein, könnte das den Wiedereintritt der Boeing 737 Max in den Markt weiter verzögern, da es sich um ein sehr komplexes System handelt.

Bestätigt wurde das neue Problem von offizieller Seite noch nicht. Von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA heißt es nur, man arbeite eng mit den Europäern zusammen. Wie ein Informant gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärt, stimmten die wichtigen Punkte, die man in den USA identifiziert habe, aber mit denen der Europäer größtenteils überein.

Immer neue Probleme

Es ist nicht das erste Mal, dass im Laufe der Ermittlungen zur 737 Max neue Fehler ans Licht kommen. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass eingesetzte Testpiloten herausfanden, dass eine Fehlfunktion eines Mikroprozessors ebenfalls zu einem Sturzflug führen kann. Ob das bei den beiden Abstürzen eine Rolle gespielt hat, ist jedoch nicht klar.

So oder so sei es bei Auftreten dieser Fehlfunktion für Piloten schwierig sein, «innerhalb von Sekunden» den Flieger wieder in die richtige Position zu bringen, wie es im Bericht heißt. Und das sei ein untragbares Risiko.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max von Lion Air: Ungeschulte Piloten hatten schlechte Karten.

40 Sekunden, um die Katastrophe zu verhindern

737 Max von Tuifly stehen auf Mitarbeiterparkplatz

737 Max von Tuifly stehen auf Mitarbeiterparkplatz

Airbus A321 von Vueling: Bald nicht mehr bei der Airline?

Vueling könnte von Airbus zu Boeing wechseln

boeing 737 max 10 island

Boeing treibt Arbeiten an neuem Flugzeugmodell voran - und das soll größer als die 737 Max werden

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies