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Airbus pimpt den A320

Der A320 bleibt ein Kassenschlager. Um diesen Erfolg in die Zukunft zu retten, bietet Airbus seinen Kunden nun Verbesserungen an.

Airbus

Airbu mit Sharklet: Bald auch an älteren Modellen.

Der Mittelstreckenmarkt ist der wichtigste für die beiden großen Hersteller Airbus und Boeing. Mit ihren Klassikern A320 und Boeing 737 liefern sie sich auf ihm seit jeher einen harten Kampf. Jeder Kilometer mehr an Reichweite, jeder Cent an gespartem Treibstoff zählen in diesem Wettstreit. Nun zieht Airbus nach und bietet eine Verbesserung für den A320 an.

Der europäische Flugzeugbauer stellt allen Betreibern von A320 und A319 einen nachträglichen Anbau spritsparender Flügelspitzen zur Verfügung. Sharklets heißen die auffälligen Teile, die am Ende der Tragflächen montiert werden. Mit den gebogenen Flügelspitzen reduziert sich der Luftwiderstand und der Jet wird um rund vier Prozent effizienter. 185 Kilometer weiter kann ein A320 so mit der gleichen Tankfüllung fliegen oder 450 Kilo mehr laden.

13 Tage Montagezeit

Die Sharklets werden bei den neuen und künftigen Modellen wie dem A320neo serienmäßig eingebaut. Nun sollen die großen Bauteile aber auch an ältere Flieger montiert werden, wo man bisher kleine dreiecksförmige Teile verwendete. Die Montage dauert rund 13 Tage. Ab 2015 steht der Service im Angebot.

Airbus hinkt damit dem US-Konkurrenten Boeing einen Schritt hinterher. Die Amerikaner bieten für den Konkurrenzjet 737 schon länger die Möglichkeit, nachträglich Winglets auf die Flügel zu montieren. Erst kürzlich kündigte United Airlines an, sämtliche Boeing 737 in ihrer Flotte mit den neuen Spitzen auszustatten.



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