Airbus A320 Neo: Erst einmal bestehende Probleme lösen.

UpgradeAirbus legt A320 Neo Plus vorerst auf Eis

Airbus wollte den A320 Neo verbessern und so Boeings neueren Jets Konkurrenz machen. Doch die Pläne wurden nun erst einmal sistiert.

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Der Airbus A320 Neo ist noch nicht lange im Einsatz, und schon soll er verbessert werden. Intern gab es in Toulouse seit einiger Zeit Überlegungen, den Mittelstreckenjet anzupassen. Der – zugegebenermaßen nicht sehr überraschende – Projektname: A320 Neo Plus. Auch einen A321 Neo Plus zogen die Europäer in Erwägung.

Doch das alles ist nun erst einmal auf Eis gelegt worden, berichtet das Magazin Aviation Week. «Wir können nicht alles auf einmal erledigen» zitiert das Medium Airbus' neuen Verkaufschef Eric Schulz. Damit meint er die Probleme beim Hochfahren der Produktion des Mittelstreckenjets. Wegen verschiedener Probleme mit den Triebwerken kann Airbus derzeit nicht so viele A320 ausliefern wie gewünscht.

Konkurrenz für Boeings 797

«Wir haben gerade viele unglückliche Kunden, die ihre Flugzeuge nicht pünktlich und in der richtigen Qualität erhalten», sagte erst kürzlich Airbus-Chef Tom Enders. Dennoch ist die Nachfrage da und man will die Produktionsrate so schnell wie möglich erhöhen. Daher setzt man in Toulouse nun offenbar Prioritäten. Die Update-Pläne.

Beim A320 Neo Plus und A321 Neo Plus hätte man in erster Linie mehr Sitze hinzugefügt. Auch neue Tragflächen waren ein Thema. So wollte Airbus die Flieger zu einer stärkeren Konkurrenz für Boeings sehr wahrscheinlich geplanten neuen Jet gemacht. Die am Markt 797 genannte Maschine soll ein Nachfolger der Boeing 757 sein und die Lücke zwischen den größten Mittelstrecken- und den kleinsten Langstreckenjets füllen. Auch die Boeing 737 Max 10 sollte konkurriert werden.

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