Vogelschwarm: Die Airbus-Flieger sollen Vögel akustisch und visuell abschrecken.

Airbus-Jets als Vogelscheuchen

Airbus entwickelt ein Bordsystem um Vogelschlag zu verhindern. Es soll die Tiere aus der Flugbahn vertreiben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Geborstene Windschutzscheiben, Schäden am Fahrwerk oder gar der Ausfall der Triebwerke - Obwohl die meisten Kollisionen zwischen Vögeln und Flugzeugen - zumindest für die Passagiere - ungefährlich bleiben, stellen die Tiere eine große Gefahr für die Luftfahrt dar. Dies wurde der Öffentlichkeit 2009 eindrücklich vor Augen geführt, als Pilot Chesley Sullenberger seinen Airbus von US Airways im New Yorker Hudson River notwassern musste. Nach einem Vogelschlag standen beide Triebwerke still. Die meisten Zwischenfälle sind weit weniger spektakulär, dennoch verursachen sie für die Luftfahrt jährlich geschätzte Kosten für Reparatur und Ausfälle in der Höhe von 1,3 Milliarden US Dollar.

Ein Problem, das in der modernen Luftfahrt im Zusammenhang mit Vogelschlägen entstanden ist: Die neuen Jets sind so leise, dass sie den Vögeln nicht mehr genug Angst machen. Der Vorsitzende der indischen Flughafenbehörde Shri V.P. Agrawal und Chef über 125 Flughäfen betonte im Gespräch mit Airbus: «Die Vögel haben keine Angst mehr. Früher waren die Flugzeug viel lauter und haben mit ihren Triebwerken die Tiere vertrieben. Die heutige Generation von Flugzeugen jagt den Vögeln nicht mehr genug Respekt ein.»

System muss für alle Vogelarten funktionieren

Unter dem niedlichen Namen BIRDY (Bird Impact Repellent and Deterrent System) arbeitet der europäische Flugzeugbauer daher nun an einem neuen Ansatz. Die Flugzeuge sollen mit einem System ausgerüstet werden, welches die Vögel in der Umgebung des Fliegers vertreibt. Die Tiere sollen mit akustischen und optischen Reizen erschreckt werden, sobald sie in die Nähe des Flugzeuges kommen - vergleichbar mit einer Vogelscheuche. «Die Schwierigkeit ist, ein System zu entwickeln, das für alle Vogelarten weltweit funktioniert,» sagte Airbus-Spezialistin Nathalie Papin an einem Treffen in Indien gegenüber den lokalen Medien.

Das neue System soll die Flugzeuge vor allem außerhalb der Flughäfen schützen. Rund um die Flughäfen sind bereits heute verschiedene Maßnahmen gegen Vogelschlag im Einsatz. Neben menschlichen Patrouillen und Jägern könnte die Zukunft auch bei Robotern liegen, welche Vogelgeräusche imitieren und Schwärme verfolgen kann.

Mehr zum Thema

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet schwächer ins Jahr – weniger Auslieferungen drücken Ergebnis

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin