Vogelschwarm: Die Airbus-Flieger sollen Vögel akustisch und visuell abschrecken.

Airbus-Jets als Vogelscheuchen

Airbus entwickelt ein Bordsystem um Vogelschlag zu verhindern. Es soll die Tiere aus der Flugbahn vertreiben.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Geborstene Windschutzscheiben, Schäden am Fahrwerk oder gar der Ausfall der Triebwerke - Obwohl die meisten Kollisionen zwischen Vögeln und Flugzeugen - zumindest für die Passagiere - ungefährlich bleiben, stellen die Tiere eine große Gefahr für die Luftfahrt dar. Dies wurde der Öffentlichkeit 2009 eindrücklich vor Augen geführt, als Pilot Chesley Sullenberger seinen Airbus von US Airways im New Yorker Hudson River notwassern musste. Nach einem Vogelschlag standen beide Triebwerke still. Die meisten Zwischenfälle sind weit weniger spektakulär, dennoch verursachen sie für die Luftfahrt jährlich geschätzte Kosten für Reparatur und Ausfälle in der Höhe von 1,3 Milliarden US Dollar.

Ein Problem, das in der modernen Luftfahrt im Zusammenhang mit Vogelschlägen entstanden ist: Die neuen Jets sind so leise, dass sie den Vögeln nicht mehr genug Angst machen. Der Vorsitzende der indischen Flughafenbehörde Shri V.P. Agrawal und Chef über 125 Flughäfen betonte im Gespräch mit Airbus: «Die Vögel haben keine Angst mehr. Früher waren die Flugzeug viel lauter und haben mit ihren Triebwerken die Tiere vertrieben. Die heutige Generation von Flugzeugen jagt den Vögeln nicht mehr genug Respekt ein.»

System muss für alle Vogelarten funktionieren

Unter dem niedlichen Namen BIRDY (Bird Impact Repellent and Deterrent System) arbeitet der europäische Flugzeugbauer daher nun an einem neuen Ansatz. Die Flugzeuge sollen mit einem System ausgerüstet werden, welches die Vögel in der Umgebung des Fliegers vertreibt. Die Tiere sollen mit akustischen und optischen Reizen erschreckt werden, sobald sie in die Nähe des Flugzeuges kommen - vergleichbar mit einer Vogelscheuche. «Die Schwierigkeit ist, ein System zu entwickeln, das für alle Vogelarten weltweit funktioniert,» sagte Airbus-Spezialistin Nathalie Papin an einem Treffen in Indien gegenüber den lokalen Medien.

Das neue System soll die Flugzeuge vor allem außerhalb der Flughäfen schützen. Rund um die Flughäfen sind bereits heute verschiedene Maßnahmen gegen Vogelschlag im Einsatz. Neben menschlichen Patrouillen und Jägern könnte die Zukunft auch bei Robotern liegen, welche Vogelgeräusche imitieren und Schwärme verfolgen kann.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

ticker-airbus-beluga

Airbus bündelt Digitalgeschäft in neuer Skywise-Tochter

ticker airbus defence

Airbus testet in Norddeutschland «Bird of Prey»-Abfangdrohne gegen Kamikaze-Drohnen

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil