Das Triebwerk des A380: Zu weit nach vorne gefahren.

A380 mit Parkschaden in Sydney

Ein Airbus A380 von Singapore Airlines rollte in Sydney zu weit und fuhr in eine Passagierbrücke. Solche Vorfälle gibt es an Flughäfen gelegentlich.

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Es muss kräftig gerumpelt haben, als der Airbus A380 von Singapore Airlines am Sydney Kingsford Smith International Airport ans Gate fuhr. Er war am Montagmorgen (26. Mai) aus Singapur angekommen. Der Superjumbo war um 9:49 Uhr Ortszeit in der australischen Metropole gelandet und damit früher als im Flugplan vorgesehen. Er hatte 285 Passagiere und 25 Besatzungsmitglieder an Bord. Flug SQ231 verlief an sich völlig ereignislos - bis eben buchstäblich zur letzten Sekunde.

Als der A380 von Singapore Airlines ans Gate fuhr, gab es ein lautes Geräusch. Die Maschine war zu weit gerollt und in die Passagierbrücke gefahren. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte gegenüber dem Nachrichtenportal News den Vorfall. Alle Insassen hätten den Flieger aber ohne Probleme verlassen können. Ingenieure würden den Schaden nun begutachten.

Boeing 747 schlitzt Gebäude auf

Zusammenstöße beim Parken oder Rollen gibt es immer wieder. Denn gerade der A380 ist mit seiner Spannweite von 80 Metern und Länge von 73 Metern ganz einfach riesig und nicht ganz so einfach zu manövrieren. Mitte April kollidierte etwa ein A380 von Korean Air nach der Landung in Los Angeles LAX mit zwei neun Meter hohen Lichtmasten. Auch die Boeing 747 kennt die Probleme. Ein Jumbo Jet von British Airways schlitzte in Johannesburg letzten Dezember ein Gebäude auf, weil er falsch abgebogen war.

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