Designstudie der TU München: Revolution auf der Kurzstrecke?

Propeller-A380 für Kurzstrecken

Deutsche Forscher paarten den A380 mit einem Turboprop-Flieger. Das Ergebnis soll Kurz- und Mittelstrecke wieder profitabler machen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Kurz- und Mittelstreckenflüge auf einer Entfernung von unter 3000 Kilometer machen den Hauptanteil aller Flugreisen weltweit aus. Und trotzdem haben viele Fluggesellschaften Probleme, genau da Gewinne zu machen. Drei Forscher der TUM Technischen Universität München haben sich daher zur Aufgabe gemacht, ein Flugzeug zu entwerfen, das den steigenden Passagierzahlen und den ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen auf diesen Routen gerecht wird.

Mehr Passagiere in einen Flieger zu bekommen - das war die Devise. Mindestens 300 Reisende sollten in die Kabine passen. So könne man die stark nachgefragten Strecken besser bedienen und zwei A320 oder zwei Boeing 737 durch einen einzigen Flieger ersetzen. Michael Iwanizki, Niclas Randt und Sky Sartorius nahmen sich den A380 als Vorbild und entwarfen einen neuen Doppelstöcker. Doch damit dieser für die kürzeren Distanzen geeignet ist, entschieden sie sich für einen anderen Antrieb: Propeller statt Strahltriebwerk.

Kürzere Pisten für den Propeller-A380

Die Möglichkeit, auf kürzeren Pisten zu starten oder landen, sowie der geringere Treibstoffverbrauch führten die Forscher zu der Entscheidung. Sie rechneten dann aus, dass sie mindestens 10'000 Kilowatt für einen Start benötigen würden - eine Leistung, die nur russische Propellerantriebe leisten, etwa die der Tupolew Tu-95 oder der Antonow An-70. Deren Propeller suchten sie daher auch aus.

Die Spannweite des Fliegers, der noch keinen Namen hat, beträgt 51,65 Meter. So kann er auch auf kleineren Flughäfen landen. Die Länge des Rumpfes beträgt 47 Meter. Insgesamt 420 Menschen haben Platz auf den zwei Stockwerken, hinzu kommt ein Laderaum für fünf Tonnen Fracht. Ein Kritikpunkt am Entwurf: Die Lärmemissionen. Das sei ihnen bewusst, so die Forscher. Für dieses Problem müsse man noch eine Lösung finden.

Mehr zum Thema

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil