Modell eines Airbus A350: Nochmals alles überprüfen.

Dreamliner-Problem trifft A350

Statt sich zu freuen, macht man sich bei Airbus angesichts der Schwierigkeiten des Konkurrenten Boeing mit seiner B787 Sorgen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

2013 wird ein Jahr, das man bei Boeing gerne vergessen würde. Denn der neue Prestigeflieger Dreamliner bleibt wohl für viele Wochen am Boden, nachdem eine Batterie Feuer gefangen hatte. Im Grunde könnte Airbus sich also nun ins Fäustchen lachen. Denn mit dem A350 als direktem Konkurrenten der B787 liegt Airbus im Zeitplan deutlich hinten. Doch nun haben die Europäer die Möglichkeit, Boden gut zu machen. Doch beim Boeing-Konkurrenten gibt man sich demütig. Airbus-Chef Fabrice Berger erklärte kürzlich, man sei zwar sicher, dass der A350 ein sicherer Flieger sei und es keine vergleichbaren Probleme gebe. Aber man werde infolge der Anweisungen der amerikanischen Aufsichtsbehörde FAA sämtliche heikle Punkte nochmals selbst überprüfen und schauen, ob sie das A350-Programm in irgendeiner Weise betreffen könnten. Das koste Zeit.

Doch gleichzeitig betont man bei Airbus, warum sich der A350 eben doch vom Konkurrenzprodukt Dreamliner unterscheidet. Man sei bei Boeing zwar schneller gewesen und habe den modernsten Flieger geschaffen. Doch «sie haben die Technologie und auch die Auslagerung ausgereizt», so ein Airbus-Manager gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. In Toulouse laufe das anders.

A350 anders als Dreamliner

So hat zum Beispiel Boeing den Dreamliner als ersten Jet überhaupt mit einem Rumpf komplett aus Verbundwerkstoffen gebaut. Airbus wendet eine anderes Verfahren an und baut die Verbundwerkstoffe um einen Metallrahmen. Auch die Technik im Cockpit des neuen A350 sei weniger kompliziert als die in der B787, heißt es aus Toulouse.

Eine Vertreterin des europäischen Flugzeugbauers warnte zudem offenbar schon früh vor dem Problemen mit den Batterien, wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt. «Die Risiken im Zusammenhang mit Lithium-Batterien verlangen die Aufmerksamkeit der gesamten Branche», sagte sie im März 2012 bei einer Fachtagung.

Mehr zum Thema

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet Hybrid-Elektroprojekt für Verkehrsflugzeuge

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack