Indigo-Flieger: Die Flotte soll massiv wachsen.

Indigo will 1000 Flugzeuge

Die indische Fluggesellschaft will in zehn Jahren die Flotte mehr als verdoppeln. Und damit hat sie noch lange nicht genug.

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Schon jetzt geht es Indigo gut. Die Fluggesellschaft hat den größten Marktanteil in Indien. Als es den anderen schlecht ging, war sie eine der wenigen, die Gewinn machte. Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, ist das für Unternehmenschef Aditya Ghosh nicht. Im Gegenteil. In den nächsten Jahren soll Indigo massiv wachsen. Die Fluglinie will von der steigenden Anzahl an Reisenden im Land profitieren. Ghoshs Vorbilder: Lion Air aus Indonesien und Air Asia aus Malaysia.

Bis 2023 soll die Flotte sich auf 150 Flieger vergrößern, kündigt Indigo an. Momentan fliegen 70 Flugzeuge für Indigo, allesamt Airbus A320. Die ausstehenden Bestellungen der Fluggesellschaft belaufen sich auf 200 Flieger. 180 Jets bestellte Indigo im Jahr 2011 von Airbus, 100 bestellte man schon davor. Mit den Fliegern sollen zum Teil auch bestehende ersetzt werden.

Lange nicht genug

Auch wenn das schon eine ganze Menge ist: Die Airline hat damit noch lange nicht genug. Wie Ghosh ankündigt, will er eines Tages eine Flugzeugflotte von 1000 Jets kontrollieren. Was unglaublich klingt, wird von Experten bestätigt. «Das Potenzial des indischen Marktes ist riesig», erklärt Analyst Kapil Kaul gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Er sehe keinen Grund, warum die Ziele von Indigo unrealistisch sein sollten.

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