Airbus A319 von Lufthansa: Plötzlich das ideale Flugzeug.

Neustart nach Corona-PauseA319 bekommt bei Lufthansa wieder Hauptrolle

Die deutsche Fluglinie und ihre Töchter holen 80 geparkte Flugzeuge zurück. Dabei setzen sie am Anfang vor allem auf kleinere Modelle.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

744 Passagierflugzeuge besitzt die Lufthansa-Gruppe. Davon hebt derzeit nur noch rund jedes zehnte regelmäßig ab. Das ändert sich im Juni. Dann fahren Eurowings, Lufthansa und Swiss ihren Betrieb schrittweise wieder hoch. 80 geparkte Flieger wecken sie dazu in den kommenden Wochen aus dem Corona-Schlaf.

Lufthansa und Eurowings setzen beim Neustart nach den europaweiten Reisebeschränkungen auf ihre kleineren Flieger. Zurück in die Flotte kommen zuerst vor allem Airbus A319 und A320, wie ein Sprecher erklärt. Zuvor ging die Tendenz eher in die andere Richtung: Die A319 wurden für viele Strecken zu klein und wurden nach und nach ersetzt. Bei Lufthansa bieten sie Platz für 138 Passagiere, bei Eurowings für 144 bis 150 Reisende.

Nur langsame Erholung

Swiss hat bereits angekündigt, vor allem auf Airbus A220 mit 125 und 145 Sitzen zu setzen. Dennoch kommen bei allen Airlines zwischendurch auch andere Modelle zum Einsatz. Denn sie müssen sicherstellen, dass ihre Piloten ihre Lizenzen erhalten können.

Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe wollen Ende Juni wieder 160 Flieger einsetzen. Sie gehen davon aus, dass sich die Nachfrage nur langsam erholen wird.

Mehr zum Thema

Flieger von Lufthansa: Langsam geht es wieder aufwärts.

Lufthansa holt 80 geparkte Flugzeuge zurück

Airbus A220 von Swiss: Vier der Jets mussten am Boden bleiben.

Swiss startet mit Airbus A220 und A340

Jet von Lufthansa mit Bundesadler-Logo: Die EU prüft die Beihilfen erneut.

Deutsche Regierung bekommt 25 Prozent von Lufthansa

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier