Airbus A380: Air Zimbabwe möchte einen.

Ein A380 für Air Zimbabwe?

Letztes Jahr war die Nationalairline von Simbabwe gegroundet und sie hat noch immer Probleme. Von ambitionierten Plänen hält sie das nicht ab.

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Die Route zwischen Harare und London musste Air Zimbabwe einstellen, weil sie wegen hoher Schulden fürchtete, dass ihre Flugzeuge als Pfand eingezogen werden könnten. Diese finanziellen Probleme, aber auch Sicherheitsbedenken führten im Februar 2012 zur vollständigen Stilllegung der Flotte. Mehr als ein Jahr lang blieben die Flieger von Air Zimbabwe in der Folge am Boden. Nun will die Nationalairline des afrikanischen Landes beweisen, dass es auch anders geht. Neue, profitablere Routen, effizientere Flieger, strafferes Kostenmanagement sollen dabei helfen, wieder eine angesehene Fluglinie zu werden.

Zuletzt gab das Management bekannt, die Route zwischen Harare und Johannesburg erfolgreich gestartet zu haben. Mit einem neu geleasten A320 will man dort preiswert Passagiere transportieren. Und nun plant Air Zimbabwe offenbar noch Größeres. Wie die Zeitung Financial Gazette berichtet, will die Fluggesellschaft einen Airbus A380 leasen. Wie das Unternehmen gegenüber der Zeitung bestätigte, befinde man sich in Gesprächen mit einem möglichen Leasingpartner für den Superjumbo von Airbus.

Mit A380 wieder nach London

Genaue Informationen, von welcher Airline Air Zimbabwe den A380 ausleihen will, gab die Fluggesellschaft nicht heraus. Doch die Zeitung berichtet unter Berufung auf informierte Quellen, dass sich die besagte Fluggesellschaft in Frankreich befinde. Mit dem A380, heißt es, wolle man dann auch die Strecke nach London wieder aufnehmen. Bisher flog dort eine Boeing B767. Im Juli sollen die internationalen Flüge wieder starten. «Wir hoffen, dass wir den A380 bis dahin besitzen», so der Sprecher von Air Zimbabwe.

Doch ein paar Fragezeichen gibt es noch. So bezweifeln viele Experten, dass der Flughafen in Harare überhaupt in der Lage ist, einen Riesenflieger wie den A380 aufzunehmen. Es fehle noch an der nötigen Infrastruktur.

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