Airbus A220 von Egypt Air in neutraler Lackierung: Für Air Sinai unterwegs.

Air SinaiDas Ende der Phantomairline von Tel Aviv

Seit Jahrzehnten flog die virtuelle Tochter Air Sinai für Egypt Air nach Tel Aviv - ganz in Weiß. Nun hat das ein Ende.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bis zum Ausbruch der Covid-19-Pandemie landeten die mysteriösen weißen Flieger jeden Tag am Ben Gurion Airport von Tel Aviv. Erst waren es Embraer E175, zuletzt Airbus A220. Weder eine Bemalung noch eine Nationalflagge wiesen die Jets auf. Der Grund: Sie gehörten Air Sinai.

Air Sinai ist eine Tochtergesellschaft von Egypt Air. Sie war 1982 aus einem einzigen Grund gegründet worden: Die ägyptische Nationalairline konnte die Flüge nach Israel nicht selbst durchführen, weil der damalige Präsident Hosni Mubarak es verboten hatte, mit ägyptischer Flagge dorthin zu fliegen. Zugleich fehlten die Flüge lange Zeit auch im Flugplan von Egypt Air und auf der Abflugtafel des Flughafens von Kairo.

Egypt-Air-Vertreter reisen nach Tel Aviv

Mit der Verbesserung der Beziehungen zwischen Israel und vielen arabischen Ländern im vergangenen Jahr ändern sich auch die politischen Rahmenbedingungen für Flüge zwischen Ägypten und dem jüdischen Staat. Egypt Air will sich jetzt offiziell als Airline outen, die nach Israel fliegt, wie die Zeitung Globes schreibt. Denn: Obwohl die Flieger und das Personal, die für Air Sinai flogen, von Egypt Air kamen, konnte man die Flüge nicht auf der Seite der Mutterfirma buchen.

Wie der israelische Fernsehsender I24 News weiter berichtet, hat Egypt Air bereits ein Gesuch für die Flugerlaubnis bei der israelischen Luftfahrtbehörde eingereicht. Vertreter der Airline sollen dieser Tage nach Tel Aviv reisen, um Gespräche zu führen. Die ägyptische Nationalairline will nicht nur Air Sinai ersetzen, sondern auch die Anzahl der Flüge zwischen Kairo und Tel Aviv erhöhen. Statt ein Mal will Egypt Air drei Mal pro Tag zwischen den beiden Metropolen hin und her fliegen.

Umsteigepassagiere aus Israel

Egypt Air erhofft sich – wie auch andere Airlines aus arabischen Ländern – viele Umsteigepassagiere aus Israel. Emirates-Tochter Flydubai fliegt bereits nach Tel Aviv – wenngleich die Flüge wegen der Covid-Krise aktuell ausgesetzt sind. Auch Etihad plant ab März Flüge nach Israel, Royal Air Maroc hat ebenfalls Pläne, Flüge aufzunehmen.

Mehr zum Thema

Die Boeing 737-900 mit dem Taufnamen der Stadt Kiryat Gat schreibt am Montag (31. August) Geschichte.

Eine Boeing 737-900 von El Al schrieb Geschichte

Werbemotiv von Etihad für Israel: Erster Flug nach Tel Aviv.

Boeing 787-10 von Etihad landet in Tel Aviv

Frieden, Zusammenarbeit und Zukunft auf Englisch, Arabisch und Hebräisch.

Israir macht einen A320 zum Friedensjet

ticker-israel

Israel organisiert kostenlose Rückholflüge aus den Emiraten

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies