Jet von Germania Flug: Eine neue Eigentümerin ist an Bord.

Neue EigentümerinAir-Prishtina-Chefin steckt hinter Einstieg bei Germania Flug

Air Prishtina ist eine bedeutende Anbieterin von Flugreisen in den Kosovo, jedoch ohne eigene Flotte. Chefin Leyla Ibrahimi-Salahi hat nun Germania Flug übernommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Germania Flug ist nun zu 100 Prozent in Schweizer Händen - das verkündeten Aufsichtsrat Urs Pellizoni und Geschäftsführer Tobias Somandin am Dienstag (19. Februar). Doch eines ließen Sie offen: Wer ist nach der Pleite der deutschen Germania, deren Dachgesellschaft 40 Prozent an Germania Flug gehalten hatte, als neuer Aktionär eingestiegen?

Angesprochen auf entsprechende Informationen aus Branchenkreisen, lüftete Pellizoni das Geheimnis nun gegenüber der schweizerischen Handelszeitung: «Ja, es stimmt, Frau Ibrahimi-Salahi hat über ihre Beteiligungsgesellschaft Albex Aviation 100 Prozent der Anteile übernommen», erklärte der Germania-Flug-Aufsichtsrat.

Schon Partner von Germania

Leyla Ibrahimi-Salahi ist die Chefin von Air Prishtina, eine der führenden Anbieterinnen von Flugreisen in den Kosovo. Die Firma mit Sitz in Zürich betreibt bisher keine eigene Flotte, sondern chartert Flugzeuge. Sowohl mit der deutschen als auch der Schweizer Germania arbeitete das Unternehmen schon lange zusammen.

Als die deutsche Germania in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar den Betrieb einstellte, flog Germania Flug weiter, auch für Air Pristhina. Als Ersatz in Deutschland sattelte die Zürcher Reisefirma kurzfristig auf andere Airlines um. So kamen am 6. Februar zwischen München und Pristina sowie Düsseldorf und Pristina etwa Adria Airways sowie Orange2Fly zum Einsatz. Für spätere Flüge war zunächst der Germania-Ableger Bulgarian Eagle eingeplant, doch dessen Flugzeuge sind laut Flugverfolgungsdiensten zurzeit am Boden. Im Buchungssystem von Air Prishtina finden sich nun Flüge mit Orange2Fly und Eurowings.

Firma vom Vater übernommen

Leyla Ibrahimi-Salahi hatte die Leitung des Unternehmens im Jahr 2005 nach dem Tod ihres Vaters und Air Prishtina-Gründers Bexhet Salahi übernommen. Heute erzielt die Firma einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Franken oder umgerechnet knapp 53 Millionen Euro. Sie bietet Reisen an ab Zürich, Basel, Genf, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Ohrid, Pristina, Skopje, Tirana und Verona.

Auf ihrer Facebook-Seite schrieb Germania Flug am späten Freitagnachmittag: «Frau Ibrahimi-Salahi hatte vorerst den ausdrücklichen Wunsch gehabt, mit der Kommunikation zuzuwarten, bis alle Details klar geregelt sind und sich alles eingespielt hat.» Nun sei die Information jedoch in der Branche schneller als geplant durchgesickert. «Wir freuen uns über die gemeinsame Zusammenarbeit mit Frau Ibrahimi-Salahi.» Eine Stellungnahme wollte die Air-Prishtina-Chefin auf Anfrage von aeroTELEGRAPH zunächst nicht abgeben.

Mehr zum Thema

Airbus A321 von Germania Flug: Die Schweizer Fluggesellschaft hebt weiterhin ab.

Germania Flug ist nun eine reine Schweizer Airline

Jet von Germania am Flughafen Pristina: Ein herber Verlust für den Airport.

Ein unerwarteter Verlierer der Germania-Pleite

ticker-schweiz

Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter Luftfahrt

ticker-skyguide

Skyguide: Entscheidung zum Leistungsplan der Schweizer Flugsicherung verzögert sich

Video

Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere verletzte Crewmitglieder.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg