Airbus A319: Dienen Air Namibia im Regionalverkehr.

Neue Flieger für klamme Air Namibia

Die afrikanische Fluglinie bestellt zwei fabrikneue Airbus A319. Doch ihre Probleme sind damit nicht gelöst.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Von der Heimbasis Windhoek aus will Air Namibia mit zusätzlichen Flugzeugen bald weitere afrikanische Städte anfliegen. Denn der Flugverkehr auf dem Kontinent boomt dank erstarkender Wirtschaft und aufstrebender Mittelklasse. Die nationale Fluglinie des südafrikanischen Staates kauft dazu zwei fabrikneue Airbus A319. Sie bieten im Zweiklassenlayout 112 Passagieren Platz. «Der A319 ist das ideale Flugzeug für unsere Regionalrouten», sagt Vorstandsvorsitzender Theo M. Namases zum Kauf, der Anfang Februar besiegelt wurde. Die beiden Flieger sollen bis Ende des Jahres ausgeliefert werden und die beiden älteren Boeing B737-500 in der Flotte ersetzen. Eine erste neue Strecke ist bereits bestimmt. Air Namibia fliegt neu wieder nach Harare, Der Verkehr nach Simbabwe war vor mehr als 15 Jahren eingestellt worden.

Bereits heute zählt Air Namibia zwei A319 in ihrer Flotte. Sie erlangten letztes Jahr traurige Berühmtheit, weil sie quasi gegroundet wurden. Die Airline hatte es verpasst, die nötigen Änderungen in ihrer Lizenz vorzunehmen. Eine Strafe war die Folge - und ein Imageverlust für eine Airline, die als eine der besseren in Afrika gilt. Gleichzeitig musste der Staat umgerechnet 160 Millionen Euro über drei Jahre einschießen, um die Airline in der Luft zu halten. Private Banken als Gläubiger hatten im Rahmen einer Restrukturierung der Schulden einen Teil ihres Geldes abzuschreiben.

Staat macht massiv Druck

Doch Air Namibia ist deshalb nicht gerettet. Die Regierung warnte kürzlich die Verantwortlichen, endlich bessere Resultate zu liefern. Arbeits- und Transportminister Erkki Nghimtina meinte an die Adresse der Airline, dass sie zwar mehr Frequenzen und Strecken anbiete, um mehr Einnahmen zu generieren. «Aber sie schaffen es nicht, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen und zu erhalten. Entweder sind sie verspätet oder erscheinen gar nicht erst, während Kunden uninformiert warten», so der Magistrat gemäß der Zeitung The Namibian. Rettungsmaßnahmen für parastaatliche Unternehmen seien einer der größten Posten im Budget. Das akzeptiere man nicht länger.

Mehr zum Thema

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Bunte Flugzeugwelt in Farnborough: An der Messe werden Dutzende Fluggeräte gezeigt.

Das sind die Stars der größten Luftfahrtmesse der Welt

Airbus A319 Neo landet: Airbus bietet hat das Flugzeug aus der Verkaufspalette gestrichen.

Airbus streicht A319 Neo still und leise aus dem Verkaufsprospekt

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies