Airbus A319: Dienen Air Namibia im Regionalverkehr.

Neue Flieger für klamme Air Namibia

Die afrikanische Fluglinie bestellt zwei fabrikneue Airbus A319. Doch ihre Probleme sind damit nicht gelöst.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Von der Heimbasis Windhoek aus will Air Namibia mit zusätzlichen Flugzeugen bald weitere afrikanische Städte anfliegen. Denn der Flugverkehr auf dem Kontinent boomt dank erstarkender Wirtschaft und aufstrebender Mittelklasse. Die nationale Fluglinie des südafrikanischen Staates kauft dazu zwei fabrikneue Airbus A319. Sie bieten im Zweiklassenlayout 112 Passagieren Platz. «Der A319 ist das ideale Flugzeug für unsere Regionalrouten», sagt Vorstandsvorsitzender Theo M. Namases zum Kauf, der Anfang Februar besiegelt wurde. Die beiden Flieger sollen bis Ende des Jahres ausgeliefert werden und die beiden älteren Boeing B737-500 in der Flotte ersetzen. Eine erste neue Strecke ist bereits bestimmt. Air Namibia fliegt neu wieder nach Harare, Der Verkehr nach Simbabwe war vor mehr als 15 Jahren eingestellt worden.

Bereits heute zählt Air Namibia zwei A319 in ihrer Flotte. Sie erlangten letztes Jahr traurige Berühmtheit, weil sie quasi gegroundet wurden. Die Airline hatte es verpasst, die nötigen Änderungen in ihrer Lizenz vorzunehmen. Eine Strafe war die Folge - und ein Imageverlust für eine Airline, die als eine der besseren in Afrika gilt. Gleichzeitig musste der Staat umgerechnet 160 Millionen Euro über drei Jahre einschießen, um die Airline in der Luft zu halten. Private Banken als Gläubiger hatten im Rahmen einer Restrukturierung der Schulden einen Teil ihres Geldes abzuschreiben.

Staat macht massiv Druck

Doch Air Namibia ist deshalb nicht gerettet. Die Regierung warnte kürzlich die Verantwortlichen, endlich bessere Resultate zu liefern. Arbeits- und Transportminister Erkki Nghimtina meinte an die Adresse der Airline, dass sie zwar mehr Frequenzen und Strecken anbiete, um mehr Einnahmen zu generieren. «Aber sie schaffen es nicht, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen und zu erhalten. Entweder sind sie verspätet oder erscheinen gar nicht erst, während Kunden uninformiert warten», so der Magistrat gemäß der Zeitung The Namibian. Rettungsmaßnahmen für parastaatliche Unternehmen seien einer der größten Posten im Budget. Das akzeptiere man nicht länger.

Mehr zum Thema

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Airbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin