A340 von Air Namibia: Bald ausgemustert.

Air Namibia: Neue Jets trotz Schulden

Die Fluglinie hat Mühe, das Kerosin zu bezahlen. Dennoch least sie neue Flugzeuge für die Route nach Frankfurt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Selbst in Namibia gab es keinen Treibstoff mehr für die Fluggesellschaft. Wie das lokale Nachrichtenportal Allgemeine Zeitung berichtet, musste ein Airbus von Air Namibia auf dem Weg von der Hauptstadt Windhoek nach Frankfurt am Main im angolanischen Luanda für einen Tankstopp absetzen – weil die heimische Versorgungsfirma Engen Namibia den Dienst aufgrund unbezahlter Rechnungen verweigerte. «Wir haben zurzeit kein Geld», bestätigte Air-Namibia-Sprecher Paulus Nakawa, «aber wir müssen sicherstellen, dass die Rechnung bezahlt wird und wir zum normalen Betrieb zurückkehren.»

Wie hoch genau die Schulden sind, will die Fluglinie nicht bekannt geben. Aber sie könnten sich gemäß Allgemeiner Zeitung auf 75 und 95 Millionen Namibia-Dollar (rund 8 Millionen Euro/9,7 Millionen Franken) belaufen. Von Air Namibia heißt es, man befinde sich in intensiven Gesprächen mit dem Versorger und sei dabei, das Problem zu lösen. Air Namibia als Nationalairline erhält regelmäßig Geld vom Staat. Doch der hat offenbar auch bald genug. Aus dem Transportministerium hieß es laut Medienberichten, dass man den Flugbetrieb einstellen müsse, wenn man die Rechnungen nicht zahlen könne.

Flottenverjüngung

Das hat die Fluggesellschaft offenbar nicht vor - im Gegenteil. Air Namibia gab gemäß dem Nachrichtenportal Travel Blackboard erst kürzlich bekannt, die Flotte massiv zu verjüngen. So läuft etwa der Leasingvertrag für die zwei Airbus A340, mit denen unter anderem Frankfurt bedient wird, bald aus. Stattdessen plane man, für zwölf Jahre zwei brandneue A330 zu leasen.

Ab Oktober sollen die neuen Jets dann für Air Namibia im Einsatz sein. Um profitabler zu werden, will man aber auch den Flugplan anpassen. So will Air Namibia etwa am dem 24. Januar nur noch vier- statt siebenmal zwischen Windhoek und Frankfurt fliegen. Ab dem 25 Juni sollen dann wieder sieben Flüge durchgeführt werden, Ab Dezember dann wieder nur noch sechs. Dafür plant die Airline auch neue Destinationen, ohne bislang konkreter zu werden.

Mehr zum Thema

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Airbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin