Air-India-Flosse: Die Airline hat massive Probleme

14.000 KilometerAir India will längsten Flug der Welt

Erst gerade kündigte Emirates den neu längsten Flug der Welt an. Schon will eine Konkurrentin sich das Krönchen holen: Air India will die Golfairline übertrumpfen.

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Air India hat nicht unbedingt den besten Ruf, was den Service und die Zuverlässigkeit angeht. Die Unzufriedenheit vieler Flugbegleiter der indischen Nationalairline schlägt sich offenbar teils auch auf die Stimmung in der Kabine nieder, wenn den Bewertungen beim Portal Skytrax glaubt. Bleibt zu hoffen, dass auf dem Flug, den Air India nun plant, die Stimmung gut ist. Denn: Es soll der längste Flug der Welt werden.

17 bis 18 Stunden und 14.000 Kilometer würde die Boeing 777-200 von Air India brauchen, um die Strecke zwischen Bengaluru (ehemals Bangalore) und San Francisco zurückzulegen, schreibt die Times of India. Flüge zwischen den beiden IT-Metropolen seien enorm gefragt, begründet Air India die Pläne. Falls man nicht von Bengaluru aus nach San Francisco fliegt, könne es auch sein, dass man die Destination ab Delhi anbiete.

Noch keine Direktverbindung

Bisher gibt es zwischen San Francisco und Indien keine direkte Verbindung. Und das, obwohl viele Inder in der Region an der amerikanischen Westküste leben – nicht zuletzt, weil viele von ihnen im Silicon Valley arbeiten. Sollte Air India den Plan tatsächlich umsetzen, dürfte das einen Mann sehr schmerzen: Den Milliardär Vijay Mallya.

Der Geschäftsmann hatte eigentlich geplant, die Strecke mit seiner inzwischen bankrotten Kingfisher Airlines anzubieten. Diese hatte auch ihre Basis in Bengaluru. Für den langen Flug hatte Mallya sogar extra einen Airbus A340 anschaffen wollen. Doch bevor es dazu kam, ging Kingfisher Airlines das Geld aus.

Rekord bei Qantas

Derzeit hält Qantas den Rekord für den längsten Flug der Welt. Er geht von Sydney nach Dallas. Schon bald will Emirates mit Flügen von Dubai nach Panama City aber den Rekord holen. Wenn Air India sich beeilt, könnte sie es sogar noch schaffen, dass Emirates gar nicht erst dazu kommt.

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