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Ausbau der Zusammenarbeit

Air France stößt zu Delta, KLM und Jet Airways

Delta, Air France, KLM und Jet Airways wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Ein neues Drehkreuz in Paris kommt hinzu. Und das ist nicht alles.

Jet Airways

Flieger von Jet Airways: Die Inder können bald mehr USA-Ziele anbieten.

Offenbar läuft es gut in der Dreiecks-Beziehung. So gut, dass man ein Viereck daraus machen will. Ende März haben KLM, Jet Airways und Delta Air Lines eine enge Partnerschaft gestartet. Im Rahmen eines Codeshare-Abkommens setzen die Inder seither ihren Vertriebscode auf KLM-Flüge von Amsterdam zu 30 Städten in Europa, darunter Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Wien und Zürich.

Zudem wird der Jet-Airways-Code 9W auch auf KLM- und Delta-Flügen zu elf Zielen in den USA und Kanada platziert. Umgekehrt erhalten die Flüge der Inder von Amsterdam nach Delhi, Mumbai und von dort weiter zu weiteren Zielen in Indien die Delta- und KLM-Codes. Nun kommt ein neues Drehkreuz hinzu: Ab dem 30. Oktober gehört auch Paris Charles De Gaulle zu den Drehkreuzen der Partnerschaft.

Mehr Destinationen, erweiterte Partnerschaft

Auf Air-France- und Delta-Flügen an 21 Destinationen in Nordamerika kann Jet Airways dann den eigenen Code setzen. Die Anzahl der Destinationen in Indien, auf die Delta-Kunden Zugriff haben werden, soll dadurch auf 20 wachsen. Noch steht das Okay der Regierungen aber aus. Auch ab Amsterdam sollen nach der Zustimmung der Regierung noch weitere Destinationen hinzukommen.

Wie Delta mitteilt, soll die Partnerschaft über den reinen Codeshare hinausgehen. Passagiere von Air France-KLM können bereits bei Jet Airways Meilen sammeln. Dasselbe soll bald auch Passagieren der amerikanischen Fluggesellschaft möglich sein.

Kooperationen liegen im Trend

Kooperationen wie diese häufen sich in der internationalen Luftfahrt. Eine ähnliche Zusammenarbeit besteht zwischen Airlines der Lufthansa-Gruppe und Singapore Airlines. Die Airlines der IAG-Gruppe arbeiten eng mit Qatar Airways zusammen. Die Fluggesellschaft aus Doha hält zudem einen Anteil von 20 Prozent an der Mutter von unter anderem British Airways, Iberia und Aer Lingus.



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