Sitz der neuen Business-Klasse der speziellen Ferien-Boeing 777 von Air France: Mit 14 Plätzen bleibt die Zahl der Sitzplätze dort gleich.

Umbau bis Ende 2020Air France packt Urlaubs-777 noch voller

Air France setzt für Ferienziele zehn ihrer Boeing 777-300ER mit einer dichteren Bestuhlung ein. Jetzt werden die Kabinen umgebaut.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Air France ist schon seit einigen Jahren damit beschäftigt, die Premiumklassen ihrer Langstreckenflotte auf Vordermann zu bringen. Ihre Airbus A380 rührt die französische Nationalairline bis zur bereits angelaufenen Ausflottung zum Jahr 2023 oder 2024 zwar nicht mehr an. Doch die Boeing 777 und Airbus A330 lässt die Fluglinie nach und nach mit neuen Businessklassen versehen.

Insbesondere bei den Boeing 777 ist dies kein kleines Unterfangen. Air France setzt 68 Exemplare des Zweistrahlers ein. Zehn Boeing 777-300 ER haben dabei eine besondere Aufgabe: Die Fluglinie setzt sie mit sehr dichter Bestuhlung für typische Urlaubsdestinationen ein, etwa in der Karibik oder im Indischen Ozean. Diese Flieger bieten Platz für 468 Passagiere und gehören schon jetzt zu den Boeing 777 mit der dichtesten Bestuhlung der Welt. Dennoch versieht Air France sie nun mit noch mehr Sitzplätzen.

Mehr Economy-Sitze

Mitte Januar stellte Air France die neue Kabine ihrer Ferien-777 vor. Neu werden dort 472 Passagiere Platz finden. In der alten Economy-Klasse fanden noch 422 Passagiere in einer 3-4-3-Konfiguration Platz. Neu werden es 430 sein. Die Sitzplatzweite von 43 Zentimetern bleibt gleich. Ob sich der alte Sitzabstand von etwas mehr als 81 Zentimetern ändert, sagt Air France nicht.

Während es in der Economy künftig acht Plätze mehr gibt, reduziert Air France in den Premiumklassen das Sitzangebot ein wenig. Dabei wird es in der Business Class deutlich komfortabler. Weil die neuen Sitze nicht mehr parallel, sondern versetzt zueinander liegen, kann Air France diese nun in einer 1-2-1-Konfiguration unterbringen – zuvor war sie in einer 2-3-2-Konfiguration verbaut.

Erste 777 bereits im Dienst

In der Premium-Economy reduzieren sich die Sitzplätze von 32 auf 28. Die Anordnung der Sitze im 2-4-2-Schema bleibt dabei gleich. Bis Ende dieses Jahres wird Air France alle ihre zehn Boeing 777-300 ER mit der Ferien-Bestuhlung auf die neue Kabine umrüsten. Der erste ist bereits seit vergangener Woche (15. Januar) im Einsatz.

Dabei flog die Boeing 777 bereits in die französischen Karibik-Überseegebiete nach Pointe-à-Pitre und Fort de France, sowie nach Saint-Denis de la Réunion im Indischen Ozean. Air France plant, die Flugzeuge dieses Jahr zudem nach Mauritius, Havana, Cancun, Santo Domingo und Punta Cana einzusetzen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen der neuen Boeing 777-300 ER von Air France.

Mehr zum Thema

Jet von Lufthansa: Viele müssen am Boden bleiben.

Air France macht Lufthansa auf neuer Strecke Konkurrenz

Airbus A350 von Air France: Nachschub ist bestellt.

Air France zieht A350 dem Dreamliner vor

Lounge in an Airbus A380 of Emirates.

Emirates gibt Air France schlechte A380-Zensuren

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack